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Leichtathletik

Getränke-Engpass beim Phoenix-Halbmarathon

DORTMUND Für viele Hobbyläufer war der Sparkassen-Phoenix-Halbmarathon am Tag der Deutschen Einheit ein besonderes Erlebnis – für manche im positiven, für einige aber auch im negativen Sinne. Stark im Fokus der Läufer-Kritik: die Getränke-Versorgung an der Strecke und im Zielbereich.

Getränke-Engpass beim Phoenix-Halbmarathon

Besonders die Hobbyläufer klagten über Versorgungs-Engpässen zum Ende des Rennens am Phoenixsee.

So bemängelte M 45-Läufer Jörg Winter (LWT Dortmund-Ost/1:51:27 Std.), stellvertretend für viele andere, in einer Mail an die Redaktion: "Die Helfer hatten verpasst, frühzeitig Becher mit Wasser in ausreichender Menge bereitzustellen. Deshalb war auch nur für die schnellen Läufer die Getränkeversorgung gut geregelt, alle anderen mussten sehen, wo sie bleiben."

Selbst Sieger Karol Grunenberg beklagte, dass er nach dem Zieleinlauf kein erfrischendes Getränk erhalten konnte. Auch der Sportwart der Viermärker WG und Sieger der M 65, Werner Koglin, hat beobachtet, dass für die Teilnehmer im Leistungsbereich um zweieinhalb Stunden nicht genügend Getränke zur Verfügung standen.

3. Auflage des Halbmarathons rund um den Phoenixsee

Bilder des dritten Phoenix-Halbmarathons.
Bilder des dritten Phoenix-Halbmarathons.
Bilder des dritten Phoenix-Halbmarathons.
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Volker Hartmann, einer der Begründer der Veranstaltung und selbst erfahrener Langstreckler, wollte die Kritik so nicht stehen lassen: "Natürlich sind Fehler gemacht worden. Aber schon nach vier Kilometern war zu beobachten, dass einige Teilnehmer der Herausforderung eines Halbmarathons nicht gewachsen waren und zum Beispiel in langer Hose und Pullover liefen", sagt er.

Zudem hätten nicht alle Teilnehmer die Gelegenheiten genutzt, sich gezielt vorzubereiten, die zum Beispiel durch die Viermärker angeboten wurden. Hartmann fügt hinzu: "Allen war die Wettervorhersage bekannt, und niemand gibt seine Eigenverantwortung mit dem Kleiderbeutel ab." Es gebe im Übrigen sehr gute Getränkesysteme, mit denen sich ein Läufer bei einem Engpass selbst versorgen kann.

Leichtathletik: Phoenix-Halbmarathon

Grunenberg siegt vor Titelverteidiger Dillenhöfer

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Landespressewart und Langstreckler Peter Middel, der nicht nur beim Dortmunder Halbmarathon vor Ort war, erinnert sich, dass auch beim Vivawest-Marathon zu wenig Getränke vorhanden waren und bezweifelt, dass die Zusammenbrüche der Hobbyläufer etwas mit der Getränkeversorgung zu tun haben. Er argumentiert: "Beim Bochumer Halbmarathon gab es trotz ausreichender Getränkeversorgung mehrfach Kreislauf-Probleme und sogar einen Herzstillstand."

Marcus Hoselmann, selbst Leichtathletik-Trainer und Chef der ausrichtenden Agentur Evensport, bei der alle organisatorischen Fäden zusammen liefen, übte Selbstkritik: "Die Fehler, die passiert sind, werden zu Recht kritisiert. 365 Tage im Jahr planen wir und versuchen, Erfahrungen umzusetzen. So hatten wir 25 000 Getränkebecher bestellt und damit mehr als im Vorjahr, am Ende war es doch noch zu wenig. Uns tut es leid, dass so viele Teilnehmer verärgert sind." Inzwischen hat sich Hoselmann mit einigen der insgesamt 3000 Teilnehmer nach eigenen Angaben "kritisch, konstruktiv und sachlich ausgetauscht. Manche haben mir sogar ihre Hilfe angeboten". Die Probleme seien erkannt, sagt der Organisator und kündigt eine Manöverkritik mit Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr, Stadt und Sponsoren an.

Dieser Halbmarathon habe trotzdem "großes Potenzial, und wir haben auch viel Lob, unter anderem für die schöne Strecke, erhalten", berichtet Marcus Hoselmann und verspricht vor der vierten Auflage 2015: "Wir werden alle Kritikpunkte aufarbeiten, das wird nicht noch einmal passieren".

Sollten Sie selbst negative Erfahrungen während des Sparkassen-Phoenix-Halbmarathons gemacht haben, nutzten Sie bitte die Kommentarfunktion.

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