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Dortmunder Fußball-Landesligisten

HSV zittert in Waltrop bis zum Ende

DORTMUND Am Ende wussten sie nicht, ob sie sich freuen, nur erleichtert sein oder darüber nachdenken sollten, wie spannend sie es wieder gemacht hatten. Fest steht: Das 0:0 bei Teutonia Waltrop reicht dem Hombrucher SV zum Klassenerhalt.

HSV zittert in Waltrop bis zum Ende

Trainer Martin Ringwelski bedankt sich bei der Mannschaft. Sie antwortet mit Applaus.

Interims-Trainer Uwe Kallenbach richtete seine am Boden sitzende und offenbar zweifelnde Mannschaft auf: „Jungs, ihr habt Moral bewiesen. Unser Vorsitzender lässt jetzt bestimmt ein oder zwei Kästen Bier springen.“ Der angesprochene Reinhard Kresse kommentierte: „Im Januar hätte ich gedacht, ich zittere in Waltrop um den Aufstieg, jetzt habe ich heftig um den Klassenerhalt gebangt. Aber die Jungs haben gekämpft.“ Was haben die Hombrucher ihre mitgereisten Zuschauer wieder leiden lassen. Nicht weil sie nicht wollten, sondern weil sie den Ball einfach erneut nicht im Tor unterbrachten.

Alex Bahr zum Beispiel hatte nach zwei Minuten frei stehend die Qual der Wahl. Er entschied sich für keine Ecke, sondern für Gastgebertorwart Mark Kiwitt. Die im Mittelfeld rangierende Teutonia schonte sich nicht, wollte den HSV ärgern. Das wäre ihr fast gelungen, als Michael Breuer den Ball an den Pfosten schoss (5.). Erneut Bahr scheiterte nach einer Ecke. Nur gut, dass ein Unentschieden reichte. Hektik und Unruhe kam so nicht ins Hombrucher Spiel. Dennoch machte der HSV bis zur Pause zu wenig, um die Partie für sich zu entscheiden. „Dann haben wir zugelegt“, erklärten Mit-Trainer Martin Ringwelski und Kapitän Danny Baron unisono. Hombruch war fortan das bessere Team. Der nächste Unglückliche hieß Elias Sträter, auch er schloss nicht konsequent genug ab (55.). Weitere Hombrucher, die nicht trafen, waren Alex Bahr (60.) und Sven Ricke (65.).

Waltrop blieb bis auf wenige Vorstöße harmlos. Der Hombrucher Anhang gewann von Minute zu Minute an Gewissheit, dass er auch kommende Spielzeit Landesliga-Fußball sieht. Die Mannschaft lebt, das steht fest, sie hatte auch in Waltrop immer wieder etwas zuzusetzen. Der kommende Trainer hat aber die schwierige Aufgabe, die Abschluss-Schwäche abzustellen. Oft dient die mangelnde Chancenverwertung nur als Vorwand, um Niederlagen zu erklären. Wer den HSV über Monate beobachtet hat, weiß, dass hier der Abschluss tatsächlich das Problem ist. Hinterher lockerte sich die Stimmung doch noch. „Riesenkompliment an die Jungs“, schloss Ringwelski. „Die Situation war nicht einfach für alle. Jetzt gönnen wir uns eine Pause.“   

 

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