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Handball-Oberliga: HC Süd in Erklärungsnotstand

DORTMUND Sprachlosigkeit und Erklärungsnotstand nach dem Abpfiff: Die Oberliga-Handballer des HC Süd spielten sich am Samstag mit einer 28:30 (13:17)-Heimpleite gegen den TSV Hahlen endgültig in allerhöchste Abstiegsnöte.

von Von Peter Ludewig

, 30.11.2008
Handball-Oberliga: HC Süd in Erklärungsnotstand

Auch neun Treffer von Yannick Eckervogt nutzten dem HC Süd nicht.

Allein die Tatsache, dass mit Rückraumspieler Thorsten Kötter kurzfristig eine Schlüsselfigur erkrankt ausfiel und Kreisläufer Ansgar Heunemann sich grippegeschwächt zur Verfügung stellte, kann für den absolut ligauntauglichen Auftritt kaum herhalten. Dabei hob sich der unmittelbare Konkurrent aus Ostwestfalen leistungsmäßig kaum von der maßlos enttäuschenden Darbietung der Schützlinge um die Trainer Christian Kunert und Michael Wolf ab.Der Wille zum Sieg fehlt „Man hatte das Gefühl, dass die Mannschaft all dass, was wir in der Vorbereitung auf diese Partie erarbeitet haben, einfach nicht kapiert hat. Es war überhaupt kein Wille erkennbar. So kann man die Klasse nicht halten“, konstatierte Kunert fassungslos. Von der schonungslosen Kritik nahm er nur Sascha Reimann, in Hälfte zwei zwischen den Pfosten, und Sebastian Dreiskämper aus. Den Gästen langte letztendlich zum verdienten Erfolg eine offensive Abwehrformation. Die war vom HC genau so erwartet, stürzte ihn dennoch von einer Verlegenheit in die nächste. Selbst setzten die Südlichen in der Defensive auf Manndeckung für Hahlens herausragenden Werfer Henrik Thielking.Maßnahmen fruchten nicht Auch diese Maßnahme fruchtete nicht wie gewünscht, da sich die Spielsituation 5 gegen 5 als zu instabil entpuppte. Und die dritte Komponente, über temporeiches Gegenstoßspiel dem TSV den Zahn zu ziehen, verpuffte ebenfalls. Der Spielfilm ist schnell erzählt. Hahlen enteilte in Windeseile auf 6:0. Von diesem Schock erholten sich die Gastgeber nie, wenngleich auch bei 14:16 zur Pause der Anschluss hergestellt werden konnte. Zum Umschwung langte das nicht. Die Ostwestfalen setzten sich wieder über 23:17 auf 28:21 ab, kamen mit ihren bescheidenen Mitteln ungefährdet ins Ziel. HC Süd: Massat, Reimann (ab 31.); Hennemann (2), Eckervogt (9/5), Heunemann (3), Tomlik (1), Wohlfeil, Dreiskämper (8), Mannheim (2), Pixberg (1), Quatuor, Maruska (2).

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