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Radsport: Parcycling-WM

Hans-Peter Durst sichert sich gleich zwei Titel

DORTMUND Das Double ist wieder in Dortmund. Aber nicht im Fußball, sondern im Paracycling. Im amerikanischen Greenville hat sich der Dortmunder Hans-Peter Durst bei der Weltmeisterschaft sowohl im Zeitfahren als auch beim Straßenrennen gegen seine Kontrahenten durchgesetzt.

Hans-Peter Durst sichert sich gleich zwei Titel

Erst im letzten Sprint sicherte sich Durst im Straßenrennen seinen Titel

Es war ein äußerst erfolgreiches Jahr für den 56-Jährigen. Schon das Weltcup-Finale Ende Juli im spanischen Segovia entschied der deutsche Radsportler für sich. Es war der erste Fingerzeig an die Konkurrenz so kurz vor der Weltmeisterschaft. Denn die gesamte Weltelite war bei diesem Finale mit auf der Strecke - Durst entschied es für sich und tankte zusätzliches Selbstvertrauen für das große Rennen im amerikanischen Bundesstaat South Carolina.

Dabei verlief das Jahr nicht so problemlos, wie es zu Ende ging. Immer wieder plagten ihn gesundheitliche Rückschläge. Doch Dortmunds Sportler des Jahres aus den Jahren 2011 und 2012 ließ sich davon nicht beeindrucken und kämpfte sich zum Ende der Saison wieder zurück zu seiner alten Höchstform. Am ersten Renntag stand zunächst das Einzelzeitfahren auf dem Programm. Es galt, einen 8,3 Kilometer langen Rundkurs jeweils zwei Mal zu bewältigen. Eine schwierige Aufgabe, denn die Strecke beschreibt Durst als „wellig und technisch extrem anspruchsvoll.“

Als amtierender Weltmeister durfte der Dortmunder um 10.33 Uhr als Letzter auf die Strecke - 28:31 Minuten später und somit schneller als all seine Konkurrenten fuhr er über die Ziellinie. Auf dem Bildschirm leuchtete die Position eins auf und von da an wusste Durst: „Es ist geschafft.“ Zum dritten Mal in Serie darf sich Hans-Peter Durst nun Zeitfahrweltmeister nennen. Zwei Tage später stand mit dem Straßenrennen die nächste große Herausforderung auf dem Programm. Im Vordergrund stand allerdings erstmal etwas anderes. "Der Sonntag wurde intensiv für Regeneration genutzt, um mein großes Ziel, den Sieg im Straßenrennen, zu realisieren", sage Durst.

In den zurückliegenden Rennen reichte es für Durst in dieser Kategorie nur für die Plätze zwei und drei - diesmal sollte der große Coup her. Am amerikanischen „Labour-Day“ starteten die Fahrer vor einer großen Kulisse ins Rennen. Nach einem packenden Kampf ließ er den Engländer David Stone und den Italiener Giorgio Farroni souverän hinter sich. Es war geschafft, der Traum war erfüllt und Hans-Peter Durst kehrte als Doppel-Weltmeister zurück in seine Heimat. 

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