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Leichtathletik

Infektion stoppt Jana Hartmann bei Meisterschaft

WATTENSCHEID Die bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Wattenscheid mit so viel Vorschusslorbeeren bedachten 800 Meter der Frauen wurden für die LG Olympia zu einer herben Enttäuschung.

Infektion stoppt Jana Hartmann bei Meisterschaft

BVB-Handballdamen (schwarz-gelb) gegen Celle (grün-schwarz), Foto: Nils Foltynowicz, www.folty.de Aufnahmeort: Dortmund, Sporthalle Wellinghofen, Aufnahmedatum: 03.01.2014 © Copyright / Urheber Foto: Nils Foltynowicz, Dortmund Telefon: 0151 - 41 61 5000; E-Mail: fotos@folty.de Internet: www.folty.de; Twitter: www.twitter.com/FoltyFoto/ Google Maps: www.g.co/maps/ct7hp Veröffentlichung honorarpflichtig zzgl. 7 % MWSt. Steuernummer: 315 / 5064/ 0177

Schon im Vorlauf war Jana Hartmann nur ein Schatten ihrer selbst. An der Spitze des Feldes bog sie auf die Zielgerade ein, als sie jedoch angegriffen wurde, hatte sie dieser Attacke nichts entgegen zu setzen. Nach 2:08,36 Minuten lief sie als Neunte ins Ziel. Man fragte sich: „War das Kraft sparende Taktik?“ Wenn ja, dann war diese Strategie sehr risikoreich, denn nur fünf Hundertstel langsamer und sie wäre bereits ausgeschieden. Im Finale suchte man sie vergebens.

Die überwunden geglaubte Infektion meldete sich wieder, und nach einer schlaflosen Nacht fuhr sie zwar nach Wattenscheid, folgte aber nach einer Untersuchung der Empfehlung des DLV-Arztes und blieb dem Start fern. Monika Merl hinterließ nach ihrem ausgezeichneten Vorlauf als Zweite in 2:06 Minuten in der Entscheidung zunächst einen guten Eindruck und mischte in der Spitze mit. Als es in der Zielkurve eng wurde, erhielt sie einen Tritt in die Hacke und stürzte. Zu allem Unglück trat ihr noch eine Konkurrentin auf die Hand. Sie blutete stark, Trainer Pierre Ayadi fuhr mit ihr ins Krankenhaus. Dabei hatten die Titelkämpfe mit einer angenehmen Überraschung begonnen. Das 4 x 100-Meter-Quartett der Frauen der LGO mit Jessica Urbanski, Ina Thimm, Katharina Grompe und Carolin Strophff erkämpfte trotz eines verkorksten Wechsels nach nie erhofften 46,53 Sekunden den sechsten Platz.

Rang vier wurde nur um 24 Hundertstel verpasst, unter den Geschlagenen befanden sich höher eingeschätzte Staffeln. Ein Lichtblick. Im ersten 800-Meter-Vorlauf machte die erfahrene Monika Merl alles richtig. Die 32-jährige Sportsoldatin hielt stets Kontakt zur Spitze, ließ sich in der Schlussphase mit 2:06,18 Minuten nicht vom zweiten Platz verdrängen und zog unbedrängt in das Finale ein. Wieder einmal spielten Philippe Grewe die Nerven einen Streich. Mit 52,59 Metern belegte der Diskusspezialist bei seinen ersten Titelkämpfen in der Männerklasse Rang 11. „Im Training komme ich oft an die 58 Meter heran, aber heute sind mir wieder technische Fehler unterlaufen“, war er mit sich unzufrieden. Langsprinter Sebastian Fiene schmerzte seit mehreren Tagen der rechte Fuß. Das hielt ihn aber nicht ab, zu den 400 Metern anzutreten, denn er fühlte sich in Topform und war hoch motiviert. Vielleicht wartete der Starter ungewöhnlich lange, aber aller Ärger nutzte nichts: „Basti“ produzierte einen Fehlstart und erhielt die rote Karte. „Ich bin stinksauer“, fluchte er und war kaum ansprechbar, denn seine Jahresbestzeit von 47,34 Sek. hätte für das Finale gereicht.

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