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Eiskunstlauf

Katharina Gierok sucht ihr Glück nun im Duett

DORTMUND „Katharina ist klasse“, sagt Florian Just und wirft einen Blick auf seine neue Paarlauf-Partnerin, die gerade in der Umkleide des Dortmunder Eislauf-Leistungszentrums ihre Schlittschuhe schnürt.

Katharina Gierok sucht ihr Glück nun im Duett

Katharina Gierok sucht mit Florian Just gemeinsam das Paarläufer-Glück.

Katharina heißt mit Nachnamen Gierok, war bis vor einem Dreivierteljahr Einzelläuferin und sucht ihr Glück auf dem glatten Parkett nun im Duett. Für dieses Glück und das große Ziel Olympia – „Ich möchte bei den Spielen 2014 in Sotschi dabei sein“ – investiert die 18-Jährige, die im nächsten Jahr das Abitur macht, jede Sekunde Freizeit.

„Sie ist eine Arbeiterin, sie ist zielstrebig, ehrgeizig. Außerdem hat sie immer gute Laune“, lobt der erfahrene Eis-Partner Florian Just, immerhin schon 27 und seit 2002 als Paarläufer aktiv. Kurzum: „Es macht einfach Spaß, auch wenn Katharinas Umstellung vom Einzel- aufs Paarlaufen noch etwas dauern wird.“ An sechs Tagen in der Woche und nicht selten zwei Mal am Tag trainiert die neue Kombination im Leistungszentrum an der Strobelallee, feilt an Elementen, Hebungen und Würfen. Ihr Trainer in Dortmund heißt Knut Schubert, und der hat ein Problem: Der Berliner betreut auch das zweite NRW-Paar Mari Vartmann/Aaron van Cleave, und zwar in der Hauptstadt. Eine halbe Woche hier, eine halbe Woche dort – ein Spagat, der für beide Paare nicht einfach ist. „Optimal ist das nicht, aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen“, sagt Florian Just, der zuvor sechs Jahre mit Mari Vartmann übers Eis geglitten war, sie wurden 2007 und 2008 EM-Siebte, „bis es nicht mehr so passte“.

Nun aber passt es wieder, auch, weil Justs neue Partnerin viel Schwung mitbringt. „Sie investiert so viel ins Eiskunstlaufen“, sagt der Dortmunder bewundernd. So steigt die Krefelderin nach der Schule in den Zug nach Dortmund (und in den letzten Tagen nach der Eishallensperrung nach Essen). Um 21 Uhr holen sie die Eltern oder der Opa wieder ab. „Ohne die Unterstützung meiner Familie würde ich das nicht schaffen“, weiß Katharina. Die ersten Erfolge stellten sich bereits ein: Beim „Berliner Bär“, beim Warschau-Cup und bei der NRW-Trophy gab es jeweils zweite Plätze, und auch bei der DM (7.-9.1.) in Oberstdorf peilen Gierok/Just das Treppchen an. Schließlich hat die Deutsche Eislauf-Union (DEU) drei Startplätze bei der Europameisterschaft in Bern (24.-30.1.). „Eine EM-Teilnahme wäre für den Anfang nicht schlecht“, sagt Florian Just, „aber wenn‘s noch nicht klappt, ist es kein Beinbruch. Wir gehen jedenfalls positiv an die Sache ’ran. Mal sehen, was rauskommt“.

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