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Kampfsport in Dortmund

Kickboxen: Als Bruce Lee Chuck Norris erledigte

DORTMUND Ein langer Tritt, dann schnelle Schläge - Kickboxen vereint traditionelle Kampfstile mit modernem Boxen. Das Training ist vielseitig, wie auch die Motivation der Sportler: Manche zieht es in den Wettkampf, andere wollen sich selbst verteidigen oder einfach nur fit werden. Die Ursprünge gehen auf Bruce Lee zurück.

Kickboxen: Als Bruce Lee Chuck Norris erledigte

So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.

Der frühere Name beschreibt Kickboxen ganz gut: "All-Style-Karate". In den 70er Jahren vermischten einige Pioniere traditionelle Kampfstile wie Kung Fu, Karate und Taekwon-Do miteinander. Dann kamen die Schlagtechniken des modernen Boxens hinzu. Unter diesem Regelwerk konnten nun Sportler verschiedenster Disziplinen gegeneinander antreten. 

Wilfried Peters ist schon lange dabei. Der Trainer vom Budo- und Kraftsportverein Dortmund blickt auf 45 Jahre Kampfsporterfahrung zurück. Für ihn ist die Geburtsstunde des Kickboxens eine Filmszene.

Das Schnelle gegen das Harte

Bruce Lee betritt den Saal, von der Kamera eingefangen durch zwei weiße Hosenbeine. Sie gehören zu Chuck Norris, der – Überraschung – einen Bösewicht spielt. Es ist die entscheidende Szene im Film „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ von 1972.

So sieht Kickboxen aus

So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.
So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.
So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.
So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.
So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.
So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.
So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.
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So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.
So trainieren die Kickboxer beim Budo- und Kraftsportverein Dortmund.

„Im Grunde ist das die Geburtsstunde des Kickboxens“, sagt Wilfried Peters. Und der kennt sich aus. „Im Kampf gegen Chuck Norris stellt Bruce Lee die seiner Meinung nach bestehende Überlegenheit des modernen Kämpfers gegenüber den traditionellen Stilen dar: das Schnelle, Bewegliche gegen das Statische und Harte.“

Vielseitiges Training

Weil beim Kickboxen viele Kampfstile zusammenkommen, ist auch das Training vielseitig. Balance, Tritte, Schläge, Kondition - alles muss passen, wenn die Kämpfer zu Kombinationen ansetzen:

Eine weitere Besonderheit des Kickboxens ist die vielfältige Motivation, aus der heraus Menschen es betreiben. Der klassische Wettkampf in und außerhalb von Verbandsstrukturen ist nur ein Anwendungsgebiet. Seit einigen Jahren gibt es im Kickboxen, ähnlich wie beim Karate oder Judo, Graduierungsstufen - im Volksmund bekannt als Gürtel. Andere kommen zum Training, um fit zu werden - und zu bleiben.

Kickboxer sind Kampfsport-Allrounder. Manche Athleten nehmen es als Ausgangspunkt, um später härtere Sportarten, etwa Mixed Martial Arts (MMA) auszuüben. Dabei gibt es schon im Kickboxen selbst unterschiedlich harte Wettkampfformen: Leichtkontakt, Semikontakt und Vollkontakt.

 

Alles in einem

Steckbrief Kickboxen

  • Kickboxen ist ein moderner Kampfsport, bei dem Tritte aus den asiatischen Kampfkünsten und Boxtechniken kombiniert werden.
  • Es wurde in den USA entwickelt und Anfang der 70er Jahre als Wettkampfsystem etabliert.
  • Kickboxen wird ohne Waffen ausgeübt.
  • Die Kleidung hängt vom Wettkampf ab. Beim Halbkontakt (Semi-/Leichtkontakt-Kampf) tragen Kickboxer eine lange Hose mit T-Shirt, im Vollkontakt freier Oberkörper. Dazu Schutzausrüstung (Hand-/Fußschutz, Tiefschutz, Mundschutz).
  • Kickboxen eignet sich für jeden - zumindest dann, wenn der Fitnessgedanke im Vordergrund steht.
  • Es gibt wie beim Boxen diverse Welt- und Bundesverbände (z.B. WAKO, WKL). Der Nordrhein-Westfälische Taekwon-Do Verband NWTV ist dem Landessportbund angeschlossen.
  • Beim Kickboxen gibt es folgende Niveaustufen: Sechs Schülergrade mit Gurten in dunkler werdenden Farben weiß, gelb, orange, grün, blau, braun und sechs Lehrer- bzw. Meistergrade vom 1. bis 6. Dan (Schwarzgurt)
  • Kickboxer haben über die diversen Verbände eigene Meisterschaften auf allen Ebenen und nehmen zusätzlich an den verschiedensten offenen Turnieren teil. Bei offenen Wettkämpfen ist keine Verbandszugehörigkeit erforderlich. Ebenso beteiligen sich Kickboxer z.B. an K1-Wettkämpfen im Amateur- und Profibereich.
  • Als Urvater des Kickboxens im weitesten Sinne könnte man Bruce Lee ansehen (moderner, flexibler Kampfstil in den Filmen) sowie bekannte Kickboxweltmeister wie Joe Lewis, Bill Wallace, Don Wilson und in Deutschland Ferdinand Mack

Kickboxen in Dortmund





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