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Dortmunder Fußball-Bezirksligisten

Kirchhörder SC macht mit 3:0-Erfolg in Annen Landesliga-Aufstieg perfekt

DORTMUND Die etablierten Spieler des TuS Eving-Lindenhorst schafften am Sonntagnachmittag in einem verregneten Match ein wenig Wiedergutmachung für die vergangenen Partien und schlugen die bereits abgestiegene Spielvereinigung aus Olpe mit 5:2 (4:0).

Kirchhörder SC macht mit 3:0-Erfolg in Annen Landesliga-Aufstieg perfekt

1-12-2015 KSC (Trikos Weiss)Foto Laryea

Dabei mühten sich die Kirchhörder, die von einigen Fans unterstützt wurden, besonders in der ersten Halbzeit. Der VfB machte es den Gästen schwer und spielte gut mit. So dauerte es 20 Minuten, bis sich der KSC die erste Chance erspielen konnte. Mustafa Erdogan scheiterte mit einem strammen Schuss aus 25 Metern am Pfosten.

In der ersten Halbzeit hatte Dominik Behrend noch zwei Einschusschancen, zumindest sein zweiter Versuch hätte drin sein müssen. Behrend hatte schon früh Sebastian Stein ersetzen müssen, der nach sieben Minuten verletzungsbedingt raus musste. Zur zweiten Halbzeit brachte Trainer Adrian Alipour mit Max Preuhs eine frische Kraft für die Offensive und wurde belohnt. In der 51. Minute schoss Sven Stiesberg den Wittener Schlussmann an, Preuhs verwertete den Abpraller zur Führung. In diesem Moment war der KSC aufgestiegen. Der designierte Landesligist gab sich aber nicht zufrieden und wollte auch die letzten Zweifel beseitigen. Sven Stiesberg zog von der linken Seite in Richtung Strafraum und schlenzte den Ball am Torwart vorbei an den Innenpfosten – 0:2 (78.). Die Schlussphase geriet zu einem Schaulaufen. Die Ersatzspieler stimmten in sämtliche Gesänge der Fans mit ein, den Spielern ging das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

Die pure Spielfreude zeigten sie aber weiterhin. Kevin Franzen startete über links, bediente mit dem Außenrist Dominik Behrend, der legte mit der Hacke erneut auf Franzen ab. So schön kann Fußball sein, das 0:3 in der 83. Minute. Franzen spielte vor zwei Jahren noch bei Viktoria Kirchderne in der Kreisliga B und legte somit einen steilen Aufstieg hin. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Trotz Sektduschen, Meisterraupe und Aufstiegshumba fand Trainer Adrian Alipour noch klare Worte: „Es war ein schweres Spiel. Aber wir haben verdient gewonnen. Das ist sehr emotional.“ Alipour, der den Ball immer flach gehalten hatte, gab das Motto für die Abendgestaltung aus: „Wir haben in der Stadt eine Kneipe gemietet. Jetzt wird gefeiert ohne Ende.“ Es dürfte eine lange Nacht geworden sein für die Kirchhörder.

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