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Amateurfußball

Knafla, Voss, O‘Reilly & Co.: Die unbekannten Torjäger

Dortmund Florian Gondrum, Maxi Podehl oder Mirza Basic sind seit Jahren Garanten für viele Treffer. Das Trio ist in Dortmund für seine Torjägerqualitäten bekannt. Wir stellen nun sechs heimische bisher weitgehend unbekannte Goalgetter vor, die gerade die Sterne vom Himmel schießen.

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CHOUKRI EL BAHAT BOUZEKRY(r., 21), FC Roj: Choukri El Bahat Bouzekry hat eine Gabe, die nur wenige Spieler besitzen. Die hängende Spitze des Fußball-Bezirksligisten FC Roj ist mit dem Ball am Fuß schneller als ohne. Der 13-fache Saisontorschütze sucht immer den direkten Zug zum Tor, will den schnellen Abschluss und freut sich über jeden Freistoß in der Nähe des 16-Meter-Raums. „Wir versuchen viele Freistöße zu ziehen, denn Choukris Freistöße sind wie Elfmeter für uns“, sagt Roj-Trainer Yunus Kop.

Dan Laryea

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CONOR O’REILLY (r., 22), DJK TuS Körne: A-Kreisligist TuS Körne ist die zweite Dortmunder Station für den in der Jugend des SC Paderborn 07 ausgebildeten Stürmer, der aufgrund eines Studiums in die Westfalenmetropole gezogen war. Nachdem der in Deutschland aufgewachsene Waliser in der letzten Saison bei Landesligist Hombrucher SV über die Rolle eines Ergänzungsspielers nicht hinausgekommen war, eher selten spielte und dabei fünfmal einnetzte, startete Conor O‘Reilly in Körne voll durch, erzielte 21 von bislang 34 Toren - wobei er urlaubsbedingt vier Partien noch verpasste.

Nils Foltynowicz

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FLORIAN KNAFLA (23), Mengede 08/20: Der Stürmer ist ein echter Teamplayer. Er gibt auf dem Platz immer 100 Prozent, ist ein Vorbild in Sachen Einsatz und Zuverlässigkeit und geht immer voran. Daher ist Florian Knafla bereits mit 23 Jahren Kapitän des Fußball-Landesligisten Mengede 08/20. „Er ist sehr komplett und hat nur wenig technische Probleme“, sagt sein Trainer Tobias Vößing. Ähnlich zu seinem Vorbild Zlatan Ibrahimovic von Manchester United. Die gute technische Ausbildung hat der Rechtsfuß bereits früh in seiner Fußballkarriere erfahren, denn Knafla ging bis zum 16. Lebensjahr für Arminia Bielefeld auf Torejagd.

B2RUN

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ALEXANDER VOSS (l.,26), Hombrucher SV: Als Last-Minute-Transfer war Alex Voss erst kurz vor Ende der Wechselperiode zum HSV gestoßen – dort hat er sich laut Trainer Markus Gerwien als ein absoluter Glücksgriff erwiesen. Nach einem studienbedingten Umzug ganz in die Nähe des Hombrucher Stadions hatte er sich im Sommer einfach mal an einem Trainingstag bei Gerwien vorgestellt und gleich auf Anhieb komplett überzeugt. Der in der lokalen Szene bis dahin unbekannte Mittelfeldspieler, der in Coesfeld-Lette begann und zuletzt bei der DJK Eintracht Coesfeld Landesliga-Erfahrung sammelte, wurde erst in Hombruch zum Stürmer umfunktioniert.

Stephan Schuetze

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THEO CHATSIIOANNIDIS (r.,27), Mengede 08/20: Mit dem 27-jährigen Deutsch-Griechen hat sich der Fußball-Landesligist Mengede 08/20 im Sommer 2017 einen echten Torjäger geangelt. Bereits mit 19 Jahren sammelte er Erfahrung mit der TSG Sprockhövel in der NRW-Liga. Chatsiioannidis hätte weiterhin in der fünfthöchsten Spielklasse oder sogar höher auflaufen können, doch er entschied sich für den „bequemen Weg“, wie es sein Trainer Tobias Vößing ausdrückt. Denn der Angreifer ging 2015 in die Kreisliga A, zum Wittener Klub TuS Stockum. Dort schoss er alles kurz und klein und traf in 28 Spielen 28-mal.

Stephan Schuetze

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MATEUS AJALA CARDONIZ (22), TuS Bövinghausen: Brasilianisches Flair in der Fußball-Kreisliga A1 – Mateus Ajala Cardoniz schießt für den TuS Bövinghausen alles kurz und klein. 31 Mal hat der in Brasilien geborene Stürmer schon getroffen. Und nicht nur deshalb ist er der Ausnahmespieler der Liga. „An 15 weiteren Treffern war er als Vorlagengeber beteiligt“, sagt Trainer Sven Thormann. Seit drei Jahren lebt Mateus Ajala Cardoniz in Deutschland, hat zuerst sein Glück als Fußballer in Berlin gesucht, bevor er durch einen Berater Bövinghausen im Winter 2016 angeboten wurde. „Er ist ein Glücksfall für uns. Ich muss aber zugeben, dass er in dieser Liga unterfordert ist“, sagt Thormann.

Stephan Schütze

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