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Leichtathletik

LGO-Langläufer Christof Neuhaus bewährte sich als "Hase"

DORTMUND Christof Neuhaus, Langläufer der LG Olympia, stellte sich beim Frankfurter Marathon als Tempoläufer in den Dienst des Teilnehmerfelds. Ein völlig neues Aufgabenfeld für den Athleten. Horst Merz hat im Anschluss mit Neuhaus gesprochen.

LGO-Langläufer Christof Neuhaus bewährte sich als "Hase"

Tempomacher beim Frankfurter Marathon: Christof Neuhaus (vorn im blauen Dress) von der LG Olympia.

Nach meinem Rennen in Berlin hatte mich Athletenverpflichter Christoph Kopp gefragt, ob ich mir eine Pacemaker-Aufgabe in Frankfurt vorstellen könne. Da dieser Job von vielen Bahnrennen her für mich nicht neu war, habe ich sofort zugesagt, denn ich wollte noch einmal Marathon-Luft schnuppern. Außerdem gibt mir eine solche Aufgabe für meine eigenen Ziele Sicherheit.

Das ist Erfahrung und Gefühl. Der Frankfurter Zick-Zack-Kurs auf den ersten zehn Kilometern in der Innenstadt macht es den Tempomachern nicht leicht, und manchmal sind andere Läufer, die sich an eine geführte Gruppe hängen, wie ich es auch in Berlin getan habe, etwas hinderlich. Dennoch ist es uns gelungen, den Zeitplan fast genau einzuhalten. Nach 30 Kilometern waren wir nur 20 Sekunden dem Plan voraus, und die hatten wir ganz bewusst konstant aufgebaut.

DORTMUND Noch Stunden nach dem Rennen war Marathon-Novize Christof Neuhaus außer Puste. In Berlin hatte der 26-jährige LGO-Athlet zum ersten Mal die magische Langdistanz hinter sich gebracht, doch statt aus Atemnot kam der junge Dortmunder vor lauter Euphorie kaum zum Luftholen.mehr...

Ich war natürlich zuvor etwas nervös, denn schließlich trägt man als „Hase“ eine große Verantwortung für seinen Athleten. Wird man zu schnell, kann das den „Marathontod“ bedeuten. Aber meine Mitstreiter und ich haben wohl alles richtig gemacht, denn wir wurden nach dem Rennen durch Christoph Kopp, Mona Stockhecke und ihren Trainer sehr gelobt.

Der Lauf in Frankfurt war für mich ein weiteres Highlight einer phantastischen Saison. Ich bin ein glühender Fan dieser großartigen Sportart und genieße es, nun ein kleiner Teil dieser „Szene“ sein zu dürfen. Ich bin für die Saison 2015 hoch motiviert und freue mich auf die kommenden Aufgaben.

Nach Berlin hatte ich noch die Euphorie in den Beinen. Das hat mir sehr geholfen. Jetzt heißt es aber erst einmal einige Tage „trainingsfrei!“

Nein! Es gab einen Pacemaker-Shuttle, der mich zum Ziel in der Festhalle brachte. Dort konnte ich Michael Ruhe und meinen glücklichen „Schützling“ Mona Stockhecke in Empfang nehmen. Mz

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