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Plechaty: «Team zeigt Charakterstärke»

Fußball-Landesliga: Drei Trainer und 40 Spieler konnten Westfalia nicht helfen

Dortmund bleibt verbandsligafreie Zone. Kein Dortmunder Landesligist stieg auf, einer streicht die Segel. Die Bilanz der Vereine fällt durchwachsen aus. Mengede 08/20 (4. Platz): Trainer Mario Plechaty bewertet die Saison positiv: «Das Niveau an der Tabellenspitze war ausgeglichen, und wir haben gegen die Konkurrenz von oben gepunktet.» Nach mäßigem Start habe 08/20 Charakter gezeigt, zollt Plechaty seiner Mannschaft, dem besten Dortmunder Landesligisten, Respekt. Die Mengeder kompensierten den Verlust von Angreifer Tuna Kayabasi. Jetzt stürmt Dominic Seelig. «Und das klappt sehr gut, wir behalten das bei», sagt Plechaty. TuS Eving-Lindenhorst (5.): Besonders die erfolgreiche Schlussphase der Saison ließ den Daumen noch mal leicht ansteigen. Zuvor hatten die als Meisterschaftskandidat gehandelten Evinger die Erwartungen nicht erfüllt. «Nach der Hinrunde war die Verunsicherung groß, nach der verkorksten Hallen-Stadtmeisterschaft erst recht», sagt Trainer Ingo Kleefeldt. Trotz später Erfolge kam zum Abschied keine Freudenstimmung auf: Kleefeldt, der mit netten Worten per Stadion-Lautsprecher verabschiedet wurde, hätte sich dies auch für den einen oder anderen scheidenden Spieler gewünscht. «Sie haben alles für den Verein gegeben.» Hombrucher SV (6.): Trainer Samir Habibovic hätte gerne den Daumen nach oben gezeigt. Auf Grund einer Schwächeperiode Mitte der Rückrunde bleibt er bei «Durchschnitt mit leichter Tendenz nach oben». Denn viele hatten den HSV im Keller erwartet. In der Hinserie und auch zu Beginn der zweiten Hälfte spielten die Hombrucher gar vorne mit. «Wir haben eine Mannschaft mit Charakter», lobt Habibovic. «Daher haben wir auch immer die Spieler halten können, dir wir an uns binden wollten.» Auch in schwierigeren Zeiten habe das Team zusammengehalten. Resultat ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren (13. und 10.). Phönix Eving (10.): Letztendlich sind es elf Punkte, die Phönix von den Abstiegsrängen trennen. Daher liegt die Mannschaft voll im Soll. Trainer Andreas Köhler: «Wir hätten zwar manchmal in die Bredouille geraten können, mussten aber dann doch nie richtig zittern.» Auch der Gewinn der Hallen-Stadtmeisterschaft trug zum insgesamt zufrieden stellenden Gesamtbild bei. «Ich freue mich zudem, dass junge Spieler wie Bastian Simböck den Sprung geschafft haben», sagt Köhler. Westfalia Wickede (16.): Für den Sportlichen Leiter Klaus-Dieter Friers liegt der Fall klar: «Drei Trainer in einer Saison und 40 eingesetzte Spieler - da können wir nicht von Konstanz sprechen.» All das Personal brachte nichts, die Wickeder steigen ab. «Der Sprung in die Landesliga war für viele zu groß, das haben wir nicht richtig eingeschätzt.» Zu oft ließ das Team die Landesligatauglichkeit vermissen, wie Wickedes Spielertrainer Marko Schott, immer wieder zugab. AN

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