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Phoenix-Halbmarathon

Ruhe gewinnt überlegen

DORTMUND Die Premiere des Sparkassen-Phoenix-Halbmarathons wurde am Phoenix-See zu einem Volksfest. Starter Reinold Schulte-Eickhoff schickte am Nordufer des Sees den Lindwurm von mehr als 1800 Halbmarathonis sowie die Startläufer von 140 Staffeln auf die Strecke. Der Beginn eines aufregenden Rennens.

Ruhe gewinnt überlegen

Dicht gedrängt vor dem Start am See: das Teilnehmerfeld des 1. Sparkassen-Phoenix-Halbmarathon.

Mit hohem Anfangstempo löste sich ein Trio mit dem Favoriten Karsten Kruck aus Duisburg und den LGOern Michael Ruhe und Dominik Hollop vom Feld, und als sie sich gemeinsam vom See in Richtung Phoenix-West verabschiedeten, hatten sie bereits einen komfortablen Vorsprung.

An der Zehn-Kilometer-Marke in der Nähe der Buschmühle, die Ruhe nach 34:20 passierte, verschärfte dieser an der Steigung zu Phoenix-West das Tempo, seine Kontrahenten konnten ihm auf der dem stürmischem Wind ausgesetzten Hochfläche nicht mehr folgen. Ruhe hatte sich zwei Wochen zuvor mit Hollop den Kurs angesehen und wusste, was er tat. „Man muss aufpassen, dass man nicht überdreht, denn immerhin ist dort erst die Hälfte geschafft“, erinnerte er sich. „Aber als ich wieder auf die Seerunde einbog, wusste ich, mir kann nichts mehr passieren.“ Nach hervorragenden 1:12:05 Stunden überquerte er die Ziellinie an der Hörder Burg als Premierensieger.

Hollop, der noch etwas vergrippt war, konnte auf Phoenix-West überraschend Kruck zurücklassen. Nach einer starken kämpferischen Leistung belegte er bei seinem Halbmarathondebüt nach 1:14:32 Platz 2. „Ich bin sehr zufrieden und kann in besserer Verfassung noch erheblich schneller sein“, kommentierte er. Uta Doyscher-Lutz wurde durch Vanessa Rösler auf dem Fahrrad begleitet und ließ schon kurz nach dem Start ihre Rivalinnen weit zurück. Nach 1:24:06 war sie überlegen vorne. „Es war ein herrlicher Lauf und hat mir Riesenspaß gemacht“, jubelte die Schulrektorin im Ziel.

Sascha von Staa (20), Fußballer aus Mengede, überraschte mit Rang zwei in der U 23 in 1:19:49. In der M 50 dominierte Georg Kott (LC Rapid) mit 1:20:38 vor Ulrich Dillenhöfer (TSV Kirchlinde), der sich, gezogen von Sohn Fabian, gleich um vier Minuten steigerte. Jens Meyer (LT Bittermark) hatte sein Stehvermögen vom Transalpine Run mitgebracht und gewann die M 35 in 1:23:50 Stunden. 1:20:30 wurden für den M 40-Sieger Markus Ehl (Tri Geckos) gestoppt.

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