Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Radsport

Schnitzmeier will bei Deutscher Meisterschaft vorn mitfahren

DORTMUND Zum Favoritenkreis zählt sie sich nicht, „aber Plätze unter den zehn besten Fahrerinnen sind sowohl im Zeitfahren als auch im Straßenrennen möglich“, sagt Anna-Bianca Schnitzmeier aus dem Dortmunder Team Nutrixxion-Abus. Die Doppelbelastung der zwei Wettbewerbe nimmt die 21-Jährige bei den deutschen Radsport-Meisterschaften in Zwenkau und Grimma bewusst auf sich.

Schnitzmeier will bei Deutscher Meisterschaft vorn mitfahren

Anna-Bianca Schnitzmeier aus dem Team Nutrixxion-Abus.

„Nach meiner Mandel-Operation im letzten Herbst musste ich über viele Monate meine Form aufbauen. Das war ein beschwerlicher Weg. Aber jetzt bin ich fit“, berichtet Schnitzmeier. Bereits am Freitag steht das Zeitfahren über 34 Kilometer auf dem Programm. Und die Fahrerin aus dem Nutrixxion-Abus-Team ist zuversichtlich: „Läuft es perfekt, ist ein Platz in den Top-Ten möglich. Klare Favoritin ist Weltmeisterin und Vorjahrssiegerin Judith Arndt.“

Arndt gilt neben Claudia Häusler und Trixi Worrack auch im Straßenrennen über 120 Kilometer zu den Titelfavoritinnen. Nur wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in London stehen die Meisterschaften absolut im Fokus. Niemand will sich eine Blöße geben. Anna-Bianca Schnitzmeier bleibt gelassen. „Ich gehöre zum erweiterten Bundeskader, glaube aber nicht unbedingt, dass ich in London starte“, bemerkt sie. Nach Mandel-OP und folgender Trainingspause leistete die Dortmunderin harte Aufbauarbeit. Anfang Mai meldete sie sich beim Weltcup in China als fleißige Helferin zurück. Kurz darauf folgte eine Fünf-Tage-Rundfahrt in den USA im Bundesstaat Idaho. „Das war auf dem bergigen Kurs sehr anspruchsvoll“, sagt Schnitzmeier. Nach der Heimreise folgte ein Auftritt mit der Nationalmannschaft in Spanien. „Da habe ich an die alte Form angeknüpft.“

Jetzt die DM. „Ich will vorne mitmischen, im Straßenrennen mit der richtigen Gruppe losfahren, da ist größte Aufmerksamkeit gefragt“, berichtet Anna-Bianca Schnitzmeier, die ein weiteres Ziel fest anvisiert: die U 23-Europameisterschaft im August in Holland. „Dort will ich unter die besten Fünf“, sagt sie. Und in den Niederlanden gehört sie zum Favoritenkreis.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Patrick Sacher im RN-Talk

Stürmer des SV Brackel: Derbys haben eine andere Härte

DORTMUND Der SV Brackel kämpft in der Fußball-Westfalenliga um den Klassenerhalt. Im RN-Talk spricht der 20-jährige Stürmer Patrick Sacher über die lange Vorbereitung, die Schwierigkeiten in der Liga und das anstehende Derby gegen Westfalia Wickede zum Start.mehr...

Ansetzungen der Dortmunder Klubs

Diese Fußball-Teams sind am Wochenende im Einsatz

DORTMUND In den Dortmunder Amateurfußball-Ligen ist die Winterpause für die meisten Klubs rum, viele Mannschaften sind am Wochenende wieder gefordert. In unserer Übersicht finden Sie alle Ansetzungen der Dortmunder Mannschaften - von der Ober- bis zur Bezirksliga.mehr...

rnChristopher Weber im Interview

Dortmunds Sportler des Jahres: Auf dieser Bahn gibt es keine Favoriten

Dortmund/Pyeongchang Im Zweier hat es für den Dortmunder Christopher Weber (26) und Johannes Lochner (27) nicht für olympisches Edelmetall gereicht. Platz fünf war „eine Niederlage“, wie Weber selbst sagt. In der Nacht zu Samstag und in der Nacht zu Sonntag soll es nun eine Medaille im Viererbob werden. Doch das wird nicht so einfach.mehr...

Goethe-Gymnasium startet erfolgreich in Schul-WM

Dortmunder Handballerinnen siegen 18:14 gegen Rumänien

Dortmund/Katar Erfolgreicher Auftakt für die Dortmunder Handballerinnen! Bei der Schul-WM in Katar hat das U17-Team des Goethe Gymnasiums das erste Spiel mit 18:14 (8:7) gegen Rumänien gewonnen. Spannend war aber auch die Zeit vor dem Anwurf.mehr...

Erfolgereiche Jugendarbeit des Hombrucher SV 

HSV-Nachwuchs behauptet sich zwischen Fußball-Riesen

Dortmund In den Nachwuchsligen sind die Stars von morgen zu finden. Doch nicht nur Dortmund und Schalke mischen mit, sondern auch der Hombrucher SV. Damit das klappt, setzt der Underdog auf ein spezielles System.mehr...

Alex Enke im Interview

Hombruchs neuer Spielertrainer: Eine reizvolle Konstellation

DORTMUND Mit knapp 30 Jahren macht Alex Enke den großen Schnitt, verabschiedet sich aus der Oberliga und geht im Sommer als Spielertrainer zum Landesligisten Hombrucher SV, seiner ersten Station sowohl im Jugend- als auch im Seniorenbereich. Udo Stark sprach mit dem Kapitän des FC Brünninghausen.mehr...