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Leichtathletik

Unstimmigkeiten bei der LG Olympia - Schwaches Abschneiden bei DM

DORTMUND Der LG Olympia droht eine Zerreißprobe. Es gibt Streit um die Ausrüstung, der Sportliche Leiter Manfred Richter ist bereits zurückgetreten. Auch das enttäuschende Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft in Wattenscheid wirft Fragen auf.

Unstimmigkeiten bei der LG Olympia - Schwaches Abschneiden bei DM

Unter anderem Carolin Strophff startete mit dem umstrittenen LGO-Trikot.

Bei der Mitgliederversammlung am 26. Juni (18.30) im Sportzentrum des TSC Eintracht ist neben den Vorstandsneuwahlen vor allem der Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ pikant. Denn dort findet sich die Position „Bekleidung der Athleten“, und hier hat sich eine Menge Sprengstoff angesammelt. Dieser Tagesordnungspunkt droht zu einer Zerreißprobe für den Verein zu werden.

Ursache ist der Vertrag mit dem Schuhhersteller Brooks, der vornehmlich den Mittel- und Langstreckenläufern die Ausrüstung mit Schuhen und Wettkampfkleidung zusichert. Darüber hinaus erhielten alle Athleten, die sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizierten, ihre Trikots kostenlos. Gegen diese in ihren Augen ungleiche Behandlung opponieren die nicht bedachten Athleten sowie ihre Trainer, und es gärt mächtig. Trainer drohen, die Brocken hinzuwerfen. Der Sportliche Leiter der LGO, Manfred Richter, hat sein Amt niedergelegt und übt heftige Kritik an der LGO-Führung. Er wird vorläufig durch Thomas Kremer und Marcus Hoselmann ersetzt. Wegen der Differenzen befürchten Insider sogar das Auseinanderbrechen des Vorzeige-Vereins. Doch nicht nur intern, auch sportlich gibt es Kritik. LGO-Präsident Jörg Lennardt, der die Deutsche Meisterschaft in Wattenscheid verfolgte, konnte über eines der schwächsten Ergebnisse seit Bestehen des Vereins nicht glücklich sein und resümierte: „Wenn die Decke leistungsstarker Athleten so dünn ist wie bei der LGO, dann machen sich Ausfälle natürlich extrem stark bemerkbar. Aber unsere Akteure, wie die gestürzte Monika Merl und die erkrankte Jana Hartmann, hatten auch viel Pech.“

Die LGO hatte wahrlich kaum Anlass zur Freude. Was jedoch imponierte, war der kämpferische Einsatz der 4x 400-Meter-Staffel der Frauen. Die Zeit von 3:48,09 Minuten des Quartetts Ina Thimm, Monika Merl, Carolin Strophff und Meike Holtkamp kann sich sehen lassen. Bei der LGO wird jetzt darüber nachgedacht, wie man aus diesem Tief wieder heraus findet. Im Mittelstreckenbereich nur noch auf Jana Hartmann und Monika Merl zu setzen ist wenig sinnvoll, denn deren Karriere wird sich vermutlich spätestens im nächsten Jahr dem Ende zu neigen.

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