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Leichtathletik

Verhärtete Fronten bei der LG Olympia

DORTMUND Nach Misserfolgen eines Vereins bei wichtigen Meisterschaften oder Spielen ist es ein durchaus normaler Vorgang, wenn Führungspersönlichkeiten ihren Rücktritt erklären. Manfred Richter, der bisherige Sportliche Leiter der LG Olympia, legt aber Wert auf die Feststellung, dass sein Rücktritt bereits vor den deutschen Meisterschaften feststand.

Verhärtete Fronten bei der LG Olympia

Manfred Richter betont, dass sein Rücktritt bereits vor den deutschen Meisterschaften feststand.

Schon vor gut zwei Wochen hatte er dem Präsidenten Jörg Lennardt eine umfangreiche Liste mit den zurzeit nach seiner Auffassung bestehenden Unzulänglichkeiten innerhalb der LGO gemailt und mit Konsequenzen gedroht. „Herr Lennardt hat mir daraufhin geschrieben, mir in einigen Kritikpunkten Recht gegeben, und darum gebeten, in einem Telefonat darüber zu sprechen. Damit war ich jedoch nicht einverstanden, denn ich wollte ein persönliches Gespräch Auge in Auge.“

Dieses Gespräch kam kurzfristig nicht zustande, da sich Jörg Lennardt auf einer mehrtägigen Dienstreise befand. „Als dann die Athleten bei den westfälischen Jugendmeisterschaften im Stadion Rote Erde in unterschiedlichen Trikots antraten, gab es für mich keine Grundlage mehr für dieses Gespräch, und ich habe meinen angekündigten Rücktritt wahrgemacht.“ Offenbar gibt es zum Thema „Wettkampfkleidung“ noch immer an vielen Stellen Informationsdefizite. So kritisiert Richter die nach seiner Meinung unterschiedliche Ausrüstung der Athleten und sagt: „Ich kann nicht akzeptieren, dass ein Teil der Athleten bevorzugt wird.“ Dem entgegnet Lennardt, dass Manfred Richter in alle Vorstandsentscheidungen zu diesem Thema einbezogen war und diese mit getragen hat. Darüber hinaus weist er darauf hin, dass alle Athleten, die die Qualifikation für nationale Meisterschaften geschafft haben, ebenfalls großzügig ausgerüstet werden, wobei zurzeit noch nicht alle Kleidungsstücke zur Verfügung stehen.

Lennardt hebt hervor, dass die LG Olympia zu den wenigen deutschen Vereinen zählt, die über einen eigenen Ausrüster verfügen. Angesichts dieser verhärteten Fronten und Gegensätze raten Insider dringend dazu, abzurüsten und wieder miteinander zu reden, denn der Verein, zu dem es in Dortmunds Leichtathletik keine Alternative gibt, kann gerade jetzt Streitigkeiten nicht gebrauchen. Richter sagt: „Ich reiße mich nicht um Posten und kann in der Leichtathletik auch etwas anderes tun.“ Er wird auf jeden Fall seine junge Trainingsgruppe auch in Zukunft betreuen. 

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