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Verstärkungen bringen neue Impulse für das alte Flair

Westfalia Wickede

Die vergangene Westfalenliga-Saison war für Westfalia Wickede eine zum Vergessen. Rang zehn war deutlich weniger als der eigene Anspruch. Anlass genug, Konsequenzen zu ziehen.

Wickede

von Alexander Nähle

, 13.07.2018
Verstärkungen bringen neue Impulse für das alte Flair

Daniel Frieg (l., Co-Trainer), Emre Konya (4.v.l, Sportlicher Leiter) und Trainer Alexander Gocke (r., Trainer) freuen sich auf die Zugänge (v.l.) Kadir Akinci, Younes Benzakour, Christof Tielker, Christopher Thomassen, Ismail Icen und Calvin Umerah. © Dan Laryea

Das stolze schwarze Westfalia-Pferd im Logo des Wickeder Fußball-Westfalenligisten drohte während der vergangenen Saison zu verblassen. Die 1. Mannschaft eines der emotionalsten Vereine der Stadt glich sogar einer grauen Maus. Neue Impulse erhofft sich Trainer Alexander Gocke erstens durch seinen neuen „Co“ Daniel Frieg und dann durch die „punktuell sorgfältig ausgewählten Verstärkungen“.

Wickede und der „Wunsch nach Ballbesitzfußball“

Frieg ist zwar nicht gleichberechtigt wie Thomas Gerner, mit dem Gocke vergangene Saison ein Gespann bildete. „Er ist aber alles andere als ein Hütchenaufsteller. Daniel bringt wegen seines verletzungsbedingten frühen Karriereendes viel Trainer-Erfahrung mit. Dass er während der ersten Woche beim Hecker-Cup alleine die Verantwortung trägt, zeigt doch, wie sehr sein Wort Gewicht hat“, erklärt Gocke, der während dieser Zeit in den Urlaub fährt. Und Frieg (33), zuletzt Trainer in Overberge, bekräftigt: „Wir sprechen viel. Uns eint dabei der Wunsch nach Ballbesitzfußball.“

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Der Westfalenliga-Kader von Westfalia Wickede

13.07.2018
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Dennis Wegner© Dan Laryea
Andreas Lüder© Dan Laryea
Andreas Toetz© Dan Laryea
Anil Konya© Dan Laryea
Calvin Umerah© Dan Laryea
Christof Tielker© Dan Laryea
Christopher Thomassen© Dan Laryea
Ismail Incen© Dan Laryea
Jens Jäkel© Dan Laryea
Kadir Akinci© Dan Laryea
Klaus Kramer (Betreuer)© Dan Laryea
Marcel Großkreutz© Dan Laryea
Mehmet Erdogan© Dan Laryea
Muhammed Cakir© Dan Laryea
Nils Dietz© Dan Laryea
Robin Dieckmann© Dan Laryea
Younes Benzakour© Dan Laryea
Alexander Gocke (Trainer)© Dan Laryea
Daniel Frieg (Co-Trainer)© Dan Laryea
Niko Dürkoop (Athletik-Trainer)© Dan Laryea
Rüdiger Panzer (Torwart-Trainer)© Dan Laryea
Tim Rawers (Betreuer)© Dan Laryea
Ralf Dieckmann (Betreuer)© Dan Laryea

Mit 48 Gegentreffern standen die Wickeder hinten zuletzt ordentlich. Nach vorne aber hat die Westfalia Luft nach oben. Auch ein Knipser fehlte. Der Name Christopher Thomassen dürfte da für viele wie der Schlüssel klingen. Der westfalenligaerfahrene Torjäger, der früher in verschiedenen Trikots auch vielen Dortmunder Verteidigungen Kopfzerbrechen bereitete, kommt vom TuS Altenberge. „Er hat auch eine sehr gute Spielanlage“, sagt Gocke.

Christopher Thomassen soll der neue Knipser werden

Thomassen soll vom „Tempofußball“ profitieren, den Gocke und Frieg in einem schriftlich fixierten Plan für das Team niederschrieben. Eine gute Rolle könnten dabei der aus der U 19 der Hammer Spielvereinigung gekommene Ismail Icen und Calvin Umerah (Olney Town FC) spielen. „Junge, fleißige, flexible Spieler erhalten bei uns Spielanteile.“ Gocke plant mit Icen im offensiven Mittelfeld. Auch der „physisch bärenstarke“ Umerah soll offensiv agieren.

Hinter ihnen soll Rückkehrer Lukas Homann vom Ex-Regionalligisten Westfalia Rhynern für alte Ordnung sorgen: „Lukas ist der Spielertyp, der uns fehlte.“ Und dahinter spielt ein weiterer Hochkaräter: Christof Tielker. Der vom ASC 09 gekommene Verteidiger besticht laut Gocke durch seine Flexibilität.

Westfalia Wickede - „Außergewöhnlich familiär“

Dazu kommen weitere Neue, die das alte Westfalia-Flair wiederherstellen sollen. Frieg spürt es schon: „Dieser Verein ist außergewöhnlich familiär.“ Gocke darf sich beruhigt in den Urlaub verabschieden: „Die Eindrücke sind sehr gut.“

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