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Juniorenfußball

Volker Pröpper ist neuer Jugend-Chefscout beim BVB

DORTMUND Der Blick ist geschärft fürs Detail – Technik, Bewegungstalent und Spielintelligenz wollen früh erkannt werden. Volker Pröpper weiß das. Seit 21 Jahren ist er Nachwuchstrainer beim BVB. Ab 1. Juli ist er der neue Jugend-Chefscout.

Volker Pröpper ist neuer Jugend-Chefscout beim BVB

Schwarzgelber Jubel: Volker Pröpper (r.), Borussia Dortmunds neuer Jugend-Chefscout, im Kreis seiner Talente.

„Das ist eine großartige Aufgabe, auf die ich mich sehr freue. Mein erster Arbeitstag am 1. Juli beginnt gleich beim DFB-Schülerlager in Duisburg“, berichtet Pröpper. Der künftige Scout ist für Borussia Dortmund in den Altersbereichen von der U12 bis zur U16/U17 aktiv. Eine gewaltige Herausforderung.

„Überlegt habe ich aber keine drei Minuten, als unser Nachwuchskoordinator Lars Ricken mir das Angebot machte“, sagt Pröpper. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten werden durch klangvolle Namen belegt. Florian Kringe, Nuri Sahin, Marco Reus oder Mario Götze – sie alle wurden von Pröpper entdeckt und gefördert. Seit 1991, als der nunmehr 48-Jährige einem Angebot Michael Skibbes folgte und vom Hammer SV zum BVB wechselte, ist er für den BVB im Einsatz. Seine Auswahlkriterien sind hart. „Wir suchen nicht Talente, wir suchen Top-Talente“, erklärt Pröpper. Neben Technik und Bewegungstalent ist die Spielintelligenz ein entscheidender Punkt. „Da müssen Technik, Tempo und Situationsdynamik koordiniert werden“, schildert Pröpper diesen Teilaspekt seines Anforderungskatalogs. Und noch etwas muss einwandfrei sein – der Charakter. „Nach Vorinformationen beobachten wir ein Talent mehrmals. Interessieren wir uns für ihn, sprechen wir auch mit dem jeweiligen Verein. Das ist wichtig, weil es eine vernünftige Vertrauensbasis schafft.“

Neben dem Klub stehen die Eltern als Gesprächspartner ganz obenan. „Wir stellen uns vor, wir bieten einen Fahrdienst, eine Top-Ausbildung durch unsere erstklassigen Trainer, ein herausragendes Trainingsumfeld in Brackel und dazu die internationalen Turniere“, führt Pröpper weiter aus. Geht‘s auch bei den Jüngsten schon ums Geld? „Nur etwa ein Prozent unserer Gesprächspartner bringen dieses Thema auf den Tisch. Aber so etwas machen wir nicht. Dann hat es eben keinen Zweck“, betont er. Pröpper will seinem Motto treu bleiben – Sichten, Verpflichten, Fördern. Mit einer Einschränkung. „Jetzt bin ich nur noch fürs Sichten und Verpflichten zuständig. Das Fördern übernehmen die Trainer.“ Arbeit bleibt dennoch genug. „Wir verfügen bereits über eine Datenbank. Aber die fülle ich jetzt mit Leben. Jetzt kann ich sie fast täglich aktualisieren“, berichtet der neue Jugend-Chef-scout. Angesichts internationaler Scouting-Konkurrenz wird es für Volker Pröpper kaum Pausen geben. Das stört ihn wenig, den Blick hat er längst geschärft.

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