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Fußball: Landesliga

Waltrop erstickt Hombrucher Jubel

DORTMUND Die Jungs vom Hombrucher SV haben in dieser Saison schon manchen Schock verdaut. Jetzt folgte gegen den VfB Waltrop der nächste in Form eines Freistoßes während der Nachspielzeit. Das 2:2 (1:1) der Gäste bedeutet eine weitere Woche voller Hoffen und Bangen.

Waltrop erstickt Hombrucher Jubel

Alex Bahr (r.) hatte mehrere gute Gelegenheiten. Ihm fehlte aber das Glück.

Im Keller bleibt es eng, da nach der verpassten Aufstiege der SG Wattenscheid und des SV Lippstadt der Zwölfte in eine Relegation muss. Hombruch, mit dem besten Torverhältnis ausgestattet, dürfte sich mit einem Remis bei Teutonia Waltrop retten. Es bleibt aber dabei: Wer den HSV mag, muss ein dickes Nervenpolster haben. Eine für Hombrucher Verhältnisse riesige Kulisse von 400 Zuschauern durchlebte wieder einmal ein Wechselbad der Gefühle. In der 90. Minute lagen sich Spieler und am Spielfeldrand auch ihren eigenen Erfolg feiernde Junioren in den Armen. Sefa Secgel hatte gerade nach präziser Vorarbeit von Dominic Haake abgestaubt (90.). Der HSV war so gut wie gerettet.

Doch zu dieser verkorksten Saison passt der Rückschlag. „Ich hatte so etwas aus Erfahrung geahnt“, kommentierte Verteidiger Danny Baron. Und so sprach der Schiedsrichter den Waltropern den Freistoß zu. Hornberger traf den Winkel, es folgte Ernüchterung pur. „Wenn wir kommenden Sonntag wieder solch eine Einstellung zeigen, bin ich guter Dinge“, sagte Baron dennoch. Der HSV hatte gut in die Partie gefunden, legte aber die alte Platte der vergebenen Chancen auf. Alex Bahr vergab in der 9. Minute die größte. Die B-Seite der Platte trägt den Titel „Wir bestrafen uns selbst“. Hombruch kassierte durch Christian Konzok nach einem Fehler auf der rechten Seite das 0:1 (16.).

Bahr scheiterte erneut (19.). Den schwierigsten Ball versenkte der starke Marcel Münzel. Nachdem Eduardo Cusano den Ball erkämpft hatte, überlupfte er den Gästetorwart Daniel Schmitz (28.). Hombruch gewann an Sicherheit. Nach der Pause aber verlor die Heim-Mannschaft den Faden und ließ die Zielstrebigkeit vermissen. Aber der HSV fing sich erneut, als unter anderem Sven Ricke per verdecktem Schuss Schmitz prüfte (68.). Macel Münzel knallte den Ball an die Latte (85.) – wieder Pech. Das Ende ist bekannt. Martin Ringwelski, der bis kommenden Sonntag mit Uwe Kallenbach das Trainerteam bildet, blieb nur das Fazit: „Riesenlob an die Jungs. Sie haben alles gegeben.“

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