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Woidtke zurück zu den Dortmunder Wurzeln

DORTMUND Vierstellige Zuschauerzahlen, das Waldstadion, das Umfeld und eine Mannschaft, die Fußball wirklich spielt - Gründe, warum Fußballer zum ASC 09 wechseln. Gründe auch für Danny Woidtke (27), dem Lockruf seines ehemaligen Weggefährten Hannes Wolf zu folgen.

Woidtke zurück zu den Dortmunder Wurzeln

ASC -Neuzugang Danny Woidtke in Aktion.

Vor zwei, drei Jahren hatte der Mittelfeldspieler noch ganz andere Träume. "Ich war zehn Jahre beim BVB, davon ein halbes Jahr in der Regionalliga-Mannschaft. Später in Bochum trainierte ich mit den Profis, stand vor dem Sprung", erzählt der Neu-Aplerbecker.

Sport oder Beruf?

Als er den Durchbruch nicht schaffte, folgte die Frage, die sich viele junge Fußballer irgendwann stellen müssen: Sport oder Beruf? Woidtke entschied sich für den Job in der Immobilienbranche. "Natürlich war ich traurig, mittlerweile habe ich damit abgeschlossen", gibt er Einblicke in sein Gefühlsleben und liefert seine Erklärung für das Ende des großen Traums: "Ich war nicht die Drecksau, die du vielleicht sein musst, um nach ganz oben zu kommen." In der Tat zählt Woidtke zu den ruhigeren Vertretern. In Aplerbeck kommt er mit seiner Art sehr gut an. Kaum ein Spiel vergeht, nach dem ihn Spielertrainer Hannes Wolf nicht lobt."Er ist der Trainer"

Dass ein Gleichaltriger ihm, der kurz in der Regionalliga und oft in der Oberliga spielte, Kommandos gibt, ist für Woidtke kein Problem: "Er ist der Trainer, ich akzeptiere das voll und ganz."

Im ASC-System fühlt sich Woidtke auf Anhieb wohl. Auch zum Saisonauftakt am Samstag in Brambauer wird er wohl die Sechser-Position übernehmen: "Diese Rolle liegt mir, wobei ich mich als flexiblen Mittelfeldspieler sehe und auch andere Aufgaben erledigen kann."

Kulisse beflügelt

Zurück zu den Gründen, die ihn trotz Angeboten aus der Oberliga zum ASC lockten. "Die Art, wie wir unser Spiel aufziehen, reizt mich. Die Jungs sind in Ordnung." Es mag überraschen, dass ein erfahrener Mann wie Woidtke von der Atmosphäre des ASC-Stadions schwärmt, aber: "In der Oberliga habe ich teilweise vor 100 Leuten gespielt, die Kulisse hier beflügelt." Wolf erwartet in Brambauer 2000 Zuschauer, darunter viele ASC-Fans. "Eine beeindruckende Zahl, ", sagt Woidtke. In Sachen Publikumsinteresse ist der ASC in der Westfalenliga angekommen. Wo sein Team fußballerisch steht, lässt er offen: "Ich kann die Liga nicht so ganz einschätzen." Denn Woidtke war zuletzt für Davaria Davensberg in der Parallel-Liga im Einsatz. "Was ich sagen kann, wir haben eine gute Truppe, die sich nicht verstecken muss." Das treffe auch für den Auftakt zu: "Wir gewinnen 3:1."Nahe am Profi-Fußball

Danny Woidtke war dem Profi-Fußball ganz nahe. Jetzt erfreut er sich an Argumenten, die für Aplerbeck sprechen. Er liefert ein weiteres nach: "Ich wohne in Bochum. Die Fahrten nach Davensberg waren weit. Entscheidend aber ist, ich habe Dortmunder Wurzeln und spiele gerne hier, wo ich noch viele Leute kenne."

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