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Ein Blau-Gelbes Idol - Björn Christ erhält silberne Vereinsnadel

SV Herbern

Es war sein Ehrentag, doch zum Feiern war SV Herberns Kapitän Björn Christ nicht zu Mute. 2:4 verlor seine Mannschaft gegen Westfalia Rhynern II die Heimpremiere in der Landesliga. Vor dem Spiel wurde Björn Christ (34) für seine langjährige Mitgliedschaft geehrt. 25 Jahre hält er bereits dem SV Herbern die Treue. Dafür wurde er vom Beirat mit der silbernen Vereinsnadel ausgezeichnet.

HERBERN

von Von Dominik Gumprich

, 24.08.2010

 

Mit acht Jahren fing Christ bei den Blau-Gelben an und bildete fast 17 Jahre lang eine Stütze in der Landesliga oder in der Bezirksklasse. Als Spieler ist er nicht nur für die Abwehr sehr wichtig, auch seine Torgefährlichkeit zeichnet ihn aus. Auch gegen Rhynern schickte ihn sein Coach in der Schlussviertelstunde nach vorne. Schon weit vorher hatte Christ eine der besten Chancen des SVH, doch der Gästekeeper konnte den Ball noch so gerade mit der Fußspitze von der Linie kratzen. Für die Niederlage hatten viele Zuschauer aber eine ganz andere Erklärung als die vergebenen Torchancen oder die vielen Fehler im Defensivverhalten: Es waren die ungewohnten Farben, die Christ und seine Mannschaft beim Heimspiel tragen mussten.Falsche "Blau-Gelbe" gewinnen in Herbern Es tat sich an der Werner Straße ein ungewohntes Bild auf: Blau-Gelb traf und niemand jubelte. Herbern musste in weißen Auswärtstrikots auflaufen, die Gäste aus Rhynern hatten nur einen Trikot-Satz dabei - ausgerechnet in Blau-Gelb. "Blau-Gelb hat gewonnen, leider nur die Falschen", hörte man auf der Tribüne die Zuschauer immer wieder sagen, noch etwas entsetzt nach der bitteren Pleite. Die Nachlässigkeiten und Fehler der ersten Spielhälfte passieren den Herbernern sonst noch nicht einmal an zwei Spieltagen zusammen. "Wir müssen daraus lernen", verlangte SVH-Coach Christian Bentrup nach dem Spiel von seiner Mannschaft.Rhynern war extrem effizient Eines war aber auch klar und klingt vielleicht etwas paradox, dass trotz der Niederlage und den vielen Unachtsamkeiten Herbern ansonsten kein so schlechtes Spiel machte. Immerhin bäumte sich die Elf auf und glich einen 0:2-Rückstand innerhalb von nur neun Minuten wieder aus. Rhynern hatte nur den Vorteil, dass sie extrem effizient waren. Zum anderen bewies die Bentrup-Elf bereits am ersten Spieltag was in ihr steckt. Durch Davensbergs 4:1-Erfolg über Sundern ist der Sieg (4:0) der Herberner über den Gemeinde-Rivalen hoch einzuschätzen. Jetzt liegt es auch am Kapitän die Mannschaft auf Kurs zu halten. Dann ist vielleicht nicht alles, aber zumindest sehr viel drin für die Herberner.

 

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