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Fußball

„Ein Derby muss aufgeheizt sein“

Nordkirchen Nach dem 3:0-Derbysieg des FC Nordkirchen bei Union Lüdinghausen kam es am Sonntag zu hässlichen Szenen mit körperlichen Angriffen. Wir haben mit den Verantwortlichen über Konsequenzen gesprochen.

„Ein Derby muss aufgeheizt sein“

Hoch her ging es am Sonntag beim Derby zwischen Union Lüdinghausen und dem FC Nordkirchen. Hier liefert sich Nordkirchens Nils Venneker (M.) einen Zweikampf. Foto: Foto: Marvin K. Hoffmann

In den ersten 20 Minuten des Spiels passierte nicht viel. Ein vorsichtiges Abtasten beider Teams. Dafür passierte nach dem Spiel umso mehr. Die Schlosskicker siegten durch ein Eigentor in der 29. Minute von Miguel Schürmann sowie die Treffer von FCN-Kapitän Florian Fricke in der 36. Minute und Raphael Lorenz in der 71. Minute mit 3:0. Am Ende war es ein ungefährdeter Sieg für den FC Nordkirchen, der den vierten Platz in der Tabelle gefestigt hat.

Nach Abpfiff entlud sich der Lüdinghauser Frust. „Die Stimmung war halt etwas aufgeheizt. Das muss so sein im Derby“, sagte Nordkirchens Teammanger Andreas Sobottka, der nach Spielschluss körperlich angegangen wurde. Er relativierte die Rudelbildung. „Das passiert auch in der Ersten Liga“, sagte er. Doch einer schlug über die Stränge. Ein Union-Anhänger, der Vater zweier Lüdinghauser Spieler, trat Sobottka in den unteren Rücken. Der FCN-Teammanager blieb aber gelassen. „Wir haben so etwas nicht nötig als Verein. Der FC Nordkirchen weiß sich zu benehmen“, sagte er.

Rechtliche Schritte gegen den Angreifer wolle er nicht einleiten. „Das ist Sache des Vereins. Da muss sich Union drum kümmern. Was soll ich mich da einmischen?“, sagte Sobottka.

Union Lüdinghausen hat am Montag reagiert. Der Zuschauer bekommt in diesem Jahr ein Hausverbot. Daniel Schürmann, Sportlicher Leiter der Union: „Er war sehr einsichtig und möchte sich auch öffentlich dafür entschuldigen“, sagte Schürmann. Der Name des Zuschauers liegt der Redaktion vor, er möchte allerdings nicht genannt werden. „Jeder, der am Platz war, weiß, wer es war“, sagte Schürmann und weiter: „Wir hoffen, dass sich so etwas nicht wiederholt.“

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