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Ein schwacher Trost für die SG Eintracht Ergste

Fußball-Bezirksliga

Komplimente gab es für die SG Eintracht Ergste nach dem unglücklichen 0:1 in Gevelsberg. Aber das war nur ein schwacher Trost für die Eintracht, die lieber gepunktet hätte. Derweil kassierte der VfL Schwerte eine Niederlage, mit der er leben kann. Geiseckes Trainer Thomas Wotzlawski hat eine plausible Erklärung für das 2:3 seiner Schützlinge. Und in Garenfeld herrscht Vorfreude auf ein Spitzenspiel.

Schwerte

, 05.03.2018
Ein schwacher Trost für die SG Eintracht Ergste

Torwart Torben Trapp packt in dieser Szene kräftig zu, konnte die Geisecker 2:3-Heimniederlage gegen Voerde aber nicht verhindern. © Bernd Paulitschke

Punkte gab es nicht für die SG Eintracht Ergste, aber viel Lob für einen couragierten Auftritt. „Natürlich macht diese Leistung Mut. Aber letztlich ist das nur ein schwacher Trost, Wir hätten auf jeden Fall etwas mitnehmen müssen“, stellte Eintracht-Trainer Dominic Pütz nach dem ärgerlichen 0:1 beim Tabellenvierten fest, „aber dazu hätten wir mindestens eine unserer vier hundertprozentigen Torchancen auch mal nutzen müssen.“

Was bleibt, ist das Bemühen, weiterhin positiv zu denken. Das Kurz-Comeback von Santo Viola, der etwa ein halbes Jahr gefehlt hatte, oder auch die ersten Pflichtspielminuten der beiden Neuzugänge Sidney Capraro und Sebastian Kulke, sind solche Positiv-Aspekte.

Auch der VfL Schwerte hat sein Spiel am Sonntag verloren. Doch das 1:2 gegen den Tabellenführer FC Wetter war aus VfL-Sicht bei Weitem nicht so bitter wie der Ergster Misserfolg. „Mit so einer Niederlage kann ich leben. Wetter mit seinen ganzen Spielern, die schon mal höher gespielt haben, ist keine normale Bezirksliga-Mannschaft. Und trotzdem haben wir nicht nur die Bälle weggepöhlt, sondern hatten auch spielerisch richtig gute Ansätze“, meint Trainer Jörg Silberbach. Allerdings ist dem Coach der Blau-Weißen auch nicht verborgen geblieben, dass es seinen Spielern kaum einmal gelang, sich in vorderster Front durchzusetzen. „Da sieht man dann die Qualität des Gegners, der in der hinteren Reihe kaum Fehler gemacht hat“, so Silberbach. Erst nachdem Alexander Bahr per Abstauber das 1:2-Anschlusstor markierte, das in dieser Phase nicht gerade in der Luft lag, hatten die VfLer noch ein paar Strafraumszenen. Insgesamt aber wäre ein Punktgewinn aus VfL-Sicht doch ein glückliches Ergebnis gewesen.

Glücklich wäre auch Thomas Wotzlawski gewesen, wenn ihm seine Spieler des Geisecker SV wenigstens einen Punkt zu seinem 49. Geburtstag geschenkt hätten. „Aber Unentschieden können wir eben nicht“, stellte Wotzlawski am Tag nach dem 2:3 gegen Blau-Weiß Voerde fest.

Nach vier Siegen in Folge war es die erste Niederlage für die „Kleeblätter“. Sonderlich geschockt klang Wotzlawski aber nicht – wohl auch, weil er eine plausible Erklärung hat: „So ein Spiel ist das Resultat daraus, dass man in der ganzen Woche vorher nicht ordentlich trainieren konnte“, sagt der Trainer, der dies ausdrücklich nicht als Vorwurf an seine Spieler verstanden wissen will. Aber dass zum Beispiel Marc Nebgen, der eigentlich nur noch „stand by“ zur Verfügung steht, eine Halbzeit spielte, sei ein Zeichen für die angespannte Personalsituation, die für den Trainer insgesamt allerdings kein großes Thema ist.

Eine positive Personalie gibt es aber auch vom Buschkampweg: Mit Alexander Peters hat ein weiterer Stammspieler zugesagt, auch in der nächsten Saison für die Geisecker zu spielen.

Bleibt zum Schluss noch der Blick auf den SC Berchum/Garenfeld, der nach dem 2:0-Erfolg in Letmathe ein Teil des punktgleichen Trios an der Tabellenspitze bleibt. „Die Mannschaft hat Geduld bewiesen“, stellt Trainer Dieter Iske nach den beiden relativ späten Toren durch Tim Eickelmann und Nicolas Külpmann (69. und 85.) fest. Damit war die Partie in Letmathe aber auch schon abgehakt, ab sofort richten sich die Berchum/Garenfelder Blicke nach vorn. Am Sonntag kommt es zum Topspiel gegen die SpVg Hagen 11 – die Vorfreude darauf war bei Iske schon am Montag herauszuhören.