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Eine „peinliche“ Niederlage für den BV Brambauer

Fußball

Das war nichts. Die Fußballer des BV Brambauer kassierten am Sonntag eine bittere Pleite. Die Spieler liefern verschiedene Erklärungsansätze.

Brambauer

von Von Timo Janisch

, 19.02.2018
Eine „peinliche“ Niederlage für den BV Brambauer

Marcel Bieber (r.) fand gegen den VfR Sölde am Sonntag überhaupt nicht ins Spiel. © Foto: Goldstein

Die Bezirksliga-Fußballer des BV Brambauer haben am Sonntag auf ganzer Linie enttäuscht. Gegen Abstiegskandidat VfR Sölde unterlag man zuhause mit 0:4. Entsprechend enttäuscht zeigten sich die BVB-Akteure. „Mir fehlen die Worte. 0:4 zuhause – das ist peinlich“, sagte etwa Verteidiger Matthias Klemt.

Die Gründe für den indiskutablen Start nach der Winterpause waren vielfältig. Der Tabellenfünfte offenbarte große Schwächen im Stellungsspiel, wurde nie Herr über den eigenen Strafraum. Sölde eroberte fast jeden zweiten Ball und hatte so einige gute Abschlusschancen. „Für die Gründe muss man in die genaue Analyse gehen“, sagte der sichtlich ratlose Trainer Jascha Keller.

Zusätzlich bestand über 90 Minuten keine Verbindung zwischen Sturm und Mittelfeld. Keller hatte eigentlich vorgegeben, sich mehr in die Spitze zu kombinieren. Stattdessen versuchten es seine Akteure aber wie so oft vor allem mit langen Bällen auf Marvin Schuster und Marcel Bieber. Die Gäste waren darauf jedoch gut eingestellt und ließen kaum etwas zu. „Das ist bei uns teilweise effektiv, aber heute war es zu viel. Nur lang auf Schuster und Bieber ist nicht immer die Lösung“, sagte Verteidiger Joel Razanica am Sonntag. Mannschaftskollege Klemt pflichtete ihm bei: „Wir haben keinen Zugriff in der Offensive gefunden. Die Stürmer hingen heute in der Luft.“

Köpfe hängen nach unten

„Wir waren generell nicht auf der Höhe“, sagte Stürmer Schuster. So gingen beim BVB spätestens nach dem 0:3 durch Lukas Rauße die Köpfe nach unten – ungewohnt bei einer Mannschaft, die sich eigentlich über großen Kampfgeist definiert. „Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen. Aber besonders das 0:3 war ein Nackenschlag“, sagte Schuster. Razanica wollte die Niederlage nicht überbewerten: „Wir hatten einfach einen schlechten Tag und konnten die Vorgaben des Trainers nicht umsetzten.“ Er, dem man in Sachen Kampfgeist nichts vorwerfen konnte, appellierte aber auch an seine Teamkollegen: „Wir müssen wieder mehr als Team agieren und alle mehr kämpfen, damit so etwas nicht wieder passiert.“

Trainer Keller nennt den Trainingsrückstand aufgrund der zahlreichen Platzsperren als eine Ursache für die schwache Leistung. Dortmunder Teams wie Sölde sind hier im Vorteil. Dennoch muss der BVB schon am kommenden Sonntag, 25. Februar, gegen Eintracht Dortmund beweisen, dass die Niederlage gegen den Aufsteiger nur ein Ausrutscher war.

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