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BSV Wulfen unterliegt dem TVE Barop

Eine starke Halbzeit reicht BSV nicht

Wulfen Körperlich überlegene Gäste vom TVE Barop drehen das Spiel im dritten Viertel und behalten am Ende ein wenig zu deutlich die Oberhand.

Eine starke Halbzeit reicht BSV nicht

Jonas Kleinert (mitte) war Wulfens Top-Scorer. Foto: Pieper

Kein Abschiedsgeschenk vermochten die Zweitregionalliga-Basketballer des BSV Wulfen ihrer scheidenden Trainerin Marsha Owusu Gyamfi zu machen. Sie unterlagen den Gästen aus Dortmund am Ende ein wenig zu deutlich.

2. Regionalliga 2

BSV - TVE Barop

75:92 (49:38)

Marsha Owusu Gyamfi nach dem Spiel: „Meine Jungs haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Aufgrund des starken dritten Viertels von Barop geht der Sieg der Gäste aber in Ordnung.“

Das erste Viertel musste der BSV, aus dessen Team etliche Akteure zuvor die Zweitvertretung gegen Schalke III verstärkt hatten, mit 19:20 an den TV Einigkeit abgeben. Einen ganz starken zweiten Spielabschnitt legte Wulfen aber dann an den Tag. Der BSV präsentierte gelungene Kombinationen, verteidigte stark und versenkte fünf „Dreier“ inklusive Buzzerbeater von Felix Riedel und hatte sich bis zur Halbzeitpause mit 49:38 in Führung gebracht.

Auch in der 24. Minute lagen die Wulfener noch mit 56:44 vorn. Die körperlich überlegenen Gäste kämpften sich jedoch nun heran. Eine Auszeit von Marsha Owusu Gyamfi beim Stand von 56:51 griff nicht. Weiter hatte der BSV viele Ballverluste und auch das frühe fünfte Foul von Thorben Vadder schwächte die großen Positionen. Zudem verletzte sich Alexander Winck bei der Aktion eines Baropers. Wulfen vermochte dem Druck der Gäste so auch nicht mehr standzuhalten, die mit einer 70:60-Führung ins Schlussviertel gingen.

Beherzt kämpfend versuchte Wulfen, das Spiel noch mal zu drehen, musste sich am Ende aber mit einer Niederlage vom heimischen Publikum verabschieden. Marsha Owusu Gyamfi zu ihrem Abschied aus Wulfen: „Ich habe hier sehr viele positive Dinge erlebt und viel gelernt. Mein Respekt gilt den Teams, die ich betreut habe, in denen ich viele großartige Persönlichkeiten kennengelernt habe. Es war toll, wie auch die Jungen und Mädchen meiner Jugendteams und deren Eltern mitgezogen und sich Jugendspieler entwickelt haben.“

BSV: Paschke (17/3 Dreier), Winck (3), Brinkschulte, Sinnathamby, K. Gashi (15/5), Brozio (2), Korte, Riedel (8/1), Vadder (4), van Buer (9), Kleinert (17/3).

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