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Eishockey: Nationalstürmerin Andrea Lanzl gesperrt

LÜNEN Die Eishockeybärinnen müssen den Ausfall von Andrea Lanzl verkraften. Die Nationalspielerin des Bundesligisten EC Bergkamen wurde von der Nationalen Anti-Dopingagentur (NADA) für drei Monate gesperrt worden.

von Von Bernd Janning

, 06.08.2008
Eishockey: Nationalstürmerin Andrea Lanzl gesperrt

Andrea Lanzl, hier mit der Nr. 18, für die Bärinnen am Puck, fehlt drei Monate.

Die Stürmerin verstieß gegen die Meldebestimmungen verstoßen und soll nicht rechtzeitig ihren aktuellen Aufenthaltsort bekannt gegeben. Da dies bereits schon einmal passiert ist – damals wurde sie mit einem Verwarnung bestraft – folgte nun eine Sperre. Dirk Hanke, Sportlicher Leiter der Bärinnen, kommentierte den erneuten Verstoß: „Nach dem Fall Florian Busch im Männer-Eishockey wird noch rigoroser vorgegangen. Ich denke mal, dass sie das einfach verpennt hat.“

Ob vergessen oder verpennt, der Ausfall der Leistungsträgerin schadet auf jedem Fall ihrem Team. Auch wird der Angreiferin, die am 8. Oktober erst 21 Jahre alt wird, die Spielpraxis fehlen.

Lanzl feht dem EC Bergkamen in den ersten vier Spielen

Lanzl indes hat die dreimonatige Sperre bereits akzeptiert, um das Verfahren nicht weiter zu verschleppen. „Ich bin innerhalb von Krefeld umgezogen, habe meine neue Adresse nicht gemeldet!“ gibt sie beim ersten Mal einen Fehler zu. Beim zweiten Mal erreichten die angeforderten Unterlagen nicht die NADA. Die in Starnberg geborene Sportlerin fehlt dem EC Bergkamen in den ersten vier Spielen, darf in dieser Zeit auch nicht mehr an den Lehrgängen der Nationalmannschaft teilnehmen. Für diese bestritt sie bisher 45 Spiele, kam auf zwei Tore und zwei Beihilfen. Bei den Olympischen Winterspiel 2006 in Turin und der WM 2005 belegte sie jeweils Platz sechs, wurde 2002 Deutsche Meisterin und 2006 Deutsche Jugend-Meisterin und mit Bergkamen Deutsche Pokalsiegerin.