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Fußball

Emotionen kochen hoch

DEUTEN Frank Frye, Trainer von RW Deuten, freute sich nicht nur über die drei Punkte, sondern auch über das erste Spiel ohne Gegentor seit langer, langer Zeit. Doch im Duell Fußball-Bezirksligaduell seiner Mannschaft gegen die TSG Dülmen musste er lange zittern.

Emotionen kochen hoch

Tim Heinsen (l.) musste in der 70. Minute mit einer Schulterprellung ausgewechselt werden.pieper

Bezirksliga 11

RW Deuten - TSG Dülmen

1:0 (0:0)

Da die Partie auf Asche stattfand, spielte die kämpferische Komponente eine große Rolle. Allerdings war die Begegnung auch reich an spielerischen Elementen, die allerdings bei solch technisch starken Teams nicht überraschend kamen.

Für die ersten Schrecksekunden sorgte der Deutener Keeper Timo Ridderbusch, der gleich zwei abenteuerliche Ausflüge unternahm. Beim ersten hatte er Glück, dass ein Dülmener Tim Heinsen anschoss. Beim zweiten klärte ein Abwehrspieler. Nach Simon Wilkes Volleyschuss (11.) gab es nur noch wenige Torchancen. Die Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld, ohne dass das Match dabei langweilig wurde. Erst in der 35. Minute gab es eine Chance für Deuten, doch Steffen Rekers verzog den Ball freistehend aus zehn Metern.

Das Plus der Platzherren lag im schnellen Umschalten. So fiel auch der Siegtreffer. Dülmen hatte eine Kontermöglichkeit, doch die Deutener schafften sehr schnell eine Überzahlsituation vor dem Strafraum. Sie erkämpften den Ball und fuhren ihrerseits einen Konter. Simon Wilkes spielte den Ball auf die linke Seite zu Tim Heinsen. Der spurtete fast bis zur Grundlinie und legte quer auf Steffen Rekers, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte (55.)

Den schwersten Job hatte der gute Schiedsrichter Emin Topal, der viele Entscheidungen zu fällen hatte und bei Abseitsentscheidungen ohne Assistenten einen schweren Stand hatte.

Je länger das Spiel dauerte, desto mehr schossen sich die Dülmener auf den Unparteiischen ein. Bei jeder Entscheidung gegen die TSG fingen die Gäste an zu palavern, statt sich weiter auf das Spiel zu konzentrieren. In der Schlussviertelstunde setzte die TSG alles auf eine Karte. Mehr als einmal war der Ausgleich schon fast sicher, doch Mazlum Genk, als auch zweimal Alexander Kock, schafften es, den Ball aus besten Situationen nicht im Netz zu versenken. Die Deutener versuchten zwar zu kontern, allerdings fehlte am Ende die Genauigkeit, um das Match endgültig zu entscheiden.

Als nach vier Minuten Nachspielzeit und der allerletzten TSG-Möglichkeit die Partie zu Ende war, ging es noch hoch her. Die Dülmener beschimpften den Schiedsrichter, und Marcus Fischer sah noch Gelb-Rot. Auch unter den Zuschauern wurde manch böses Wort gewechselt und nur durch einige Besonnene blieb es bei Rempeleien, ernste Hangreiflichkeiten blieben zum Glück aus.

RWD: Ridderbusch, Lachs, Mueller, Brüggemann, Goeke, Heinsen (70. N. Winter), Falkenstein, Ihnen (7. Nolte, 67. Botthof), Rekers, Werner.

Tore: 1:0 Rekers (55.)

Bes. Vork: Gelb-Rot gegen Fischer (Dülmen, nach dem Schlusspfiff)

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