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Ergste, Holzen und Holzpfosten vor dem Saisonstart

Fußball-Kreisliga A

Der Fußball-Kreis Iserlohn ist wieder später dran als der Rest in Westfalen. Am Sonntag, 29. August, geht aber auch dort die neue Saison los. In der Kreisliga A dabei sind jetzt drei heimische Klubs: neben der SG Eintracht Ergste und dem TuS Holzen-Sommerberg auch Aufsteiger Holzpfosten Schwerte.

SCHWERTE

von Von Jörg Krause

, 26.08.2010

Die beiden etablierten Teams bekommen also „Verstärkung“. Gerne hätten deren Trainer auch eine vierter Schwerter Mannschaft dabei gehabt. „Schade, dass es der TuS Wandhofen nicht auch noch geschafft hat“, so Ergstes Coach Ralf Günther. „Je mehr Schwerter Mannschaften, desto besser“, pflichtet ihm Holzens Trainer Thomas Wegener bei.

Als Favorit auf die Schwerter Vormachtstellung geht Ergste ins Rennen. „Vor zwei Jahren Platz zwölf, im letzten Jahr Neunter. Diesmal wollen wir um Platz sechs einlaufen“, gibt Ralf Günther das Saisonziel aus. Um die tabellarische Verbesserung zu realisieren, haben sich die Ergster verstärkt. Mit Blasius Klejnot (TuS Holzen-Sommerberg), Lino Pasquale Mancino (Hörder SC), Carsten Fritz (zuletzt Raum Bielefeld) und Markus Göke (SC Berchum/Garenfeld) wurden erfahrene Leute in das Waldstadion Bürenbruch geholt und auch Patrick Krolop aus der Bezirksliga-Jugend des ASC 09 Dortmund hat bereits in der Vorbereitung einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Demgegenüber steht nur der Abgang von Christoph Ferenc (VfB Westhofen). Mit den Neuzugängen ist Günther zufrieden. Die Vorbereitung verlief mit Höhen und Tiefen. Aber er sieht sein Team auf einem guten Weg. Was erwartet der Trainer von der lokalen Konkurrenz? „Holzpfosten wird keine Probleme haben, die Liga zu halten. Holzen ist ganz schwierig einzuschätzen, obwohl ich noch gute Kontakte habe. Es hängt davon ab, wie die Jugend-Spieler einschlagen“, so Ralf Günther.

Vor einer schwierigen Aufgabe steht Trainer Thomas Wegener beim TuS Holzen-Sommerberg. Der sechste Platz aus der Vorsaison scheint nicht wiederholbar zu sein. Denn die Holzener mussten doch eine Reihe von Leistungsträgern abgeben. Hinzugekommen ist mit Torwart Tobias Meinks (VfB Westhofen) nur ein externer Neuzugang. Zudem leistet Meinks seinen Bundeswehrdienst ab. Mit Christian Tigges und Alexander Lochny aus der „Dritten“ sowie zahlreichen Spielern aus der eigenen Jugend müssen die Verluste aufgefangen werden. Hier zahlt sich die gute Jugendarbeit im Verein aus. Saisonziel von Trainer Thomas Wegener: mit dem Abstieg nichts zu tun zu bekommen. „Ich kann nicht voraussetzen, dass die jungen Spieler die Leistungsträger ersetzen, aber wir brauchen sie und ich hoffe, dass einige den Durchbruch schaffen.“ Und Wegeners Einschätzung zu den Nachbarvereinen: „Die Holzpfosten werden nichts mit dem Abstieg zu tun haben und mit Ergste können wir uns diesmal nicht messen. Über die Saison gesehen nicht, aber vielleicht können wir sie in den Derbys etwas pieken.“

Fünf Jahre nach der Gründung des Vereins sind die Holzpfosten Schwerte im Kreis-Oberhaus angekommen und starten wieder einen Neuanfang. „Einige Teams kenne ich aus Testspielen, aber viele Mannschaften sind Neuland“, so Florian Riesewieck. Der Mann der ersten Stunde fungiert zusammen mit Daniel Otto als Spielertrainer, nachdem Detlev Kleine aufgehört hat. Die Mannschaft hat sich leicht verändert. Mit Christoph Walloschek (Umzug nach Remscheid) gab es nur einen Abgang. Dagegen kehren Tobias Vetten nach einjährigem Intermezzo beim Geisecker SV und Markus Niggemeier, trainierte die 2. Mannschaft, als Verstärkung der Defensive zurück. Für die Offensive steigt Philipp Oldenburg (Volontariat in Kiel) ab Oktober ins regelmäßige Training ein und Björn Hoppe kommt als weitere Alternative hinzu. Die Vorbereitung lief von den Ergebnissen nicht so gut, aber von der Leístung her, war Riesewieck zufrieden. „Wir haben viel an der Taktik gearbeitet. Wir wollen modernen Fußball spielen, mit Viererkette und einem Stürmer. Auf die Dauer wird sich das auszahlen.“ Und die Mannschaft habe sehr gut mitgezogen und freut sich auf den Start. Als Ziel gibt Riesewieck einen Platz zwischen 1 und 14 aus – sprich Klassenerhalt. “Und wir werden auch nicht absteigen. Aber wir müssen wieder lernen mit Niederlagen umzugehen. In der Vorbereitung haben wir das ganz gut verkraftet.“

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