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Fußball-Bezirksliga

Ergstes Dominic Pütz: „Wir wollen es abwenden“

Schwerte Dass die SG Eintracht Ergste am Ende der Saison in die Kreisliga A absteigen muss, ist seit Wochen kein unrealistisches Szenario. Ausgerechnet im Derby gegen den ETuS/DJK Schwerte kann der Abstieg besiegelt werden. Der VfL Schwerte spielt gegen den Tabellenvorletzten aus Hemer, der Geiscker SV reist nach Kalthof und der SC Berchum/Garenfeld tritt in Bommern an.

Ergstes Dominic Pütz: „Wir wollen es abwenden“

Ergstes Kapitän Alexander Göbel, hier im Hinspiel, kehrt gegen den ETuS/DJK Schwerte ins Team der Eintracht zurück. Dagegen fehlt Jan Söpper (li.) den „Östlichen“ weiterhin verletzungsbedingt. Foto: Manuela Schwerte

SG Eintracht Ergste - ETuS/DJK Schwerte (Sonntag, 15.15 Uhr, Zapp-Waldstadion, Bürenbrucher Weg)

Sollte die Eintracht verlieren, wäre der Sturz in die A-Liga bei dann elf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer und nur noch drei zu absolvierenden Spielen nicht mehr zu verhindern. „Wir wollen definitiv abwenden, dass es am Sonntag passiert“, sagt SGE-Trainer Dominic Pütz.

Sollte sich eine Ergster April-Serie in diesem Monat fortsetzen, gelingt dies auch. Denn in schöner Regelmäßigkeit haben die Ergster im vergangenen Monat immer abwechselnd gewonnen und verloren – nach dem 3:5 der Vorsonntags in Garenfeld wäre nun also wieder ein Sieg an der Reihe. Philipp Überacker und Alexander Göbel sind nach abgesessener Sperre wieder dabei. Verzichten muss das Tabellenschlusslicht nicht nur auf die verletzten Santo Viola, Janik Schründer und Julian Salwik sowie den gelbgesperrten Sebastian Kulke und den privat verhinderten Sidney Capraro, sondern auch auf den Trainer. Dominic Pütz, beruflich für den Deutschen Handballbund tätig, ist am Wochenende beim Final-Four-Turnier in Hamburg.

Die missliche Lage der Ergster lässt den Trainer des Gegners ziemlich kalt. „Ganz ehrlich: Wie es in Ergste aussieht, interessiert mich eher wenig. Wir wollen das Spiel gewinnen – und wenn Ergste dadurch absteigt, ist das ein unglücklicher Nebeneffekt“, sagt André Haberschuss.

Die schwache Vorstellung beim 2:4 im Nachholspiel am Maiferitag in Kalthof hat der Coach schnell abgehakt. „Die Mannschaft hat davor sieben, acht Wochen richtig stark gespielt. Irgendwann kommt dann auch mal wieder so ein Spiel. Aber das wirft uns nicht aus der Bahn“, meint der Coach der „Östlichen“. Bis auf die schon länger verletzten Angelo Veigas Silva, Jan Söpper und Dustin Schürholz kann Haberschuss aus dem Vollen schöpfen.


VfL Schwerte - SG Hemer (Sonntag, 15.15 Uhr, Sportplatz Schützenhof, Schützenstraße)

Auch eine knappe Woche nach dem 4:0-Derbysieg beim Geisecker SV war Jörg Silberbach, Trainer des VfL Schwerte, noch hellauf begeistert vom Triumph am Buschkampweg. Da ergibt sich die Zielsetzung der Blau-Weißen für die Partie gegen den Tabellenvorletzten aus Hemer fast von selbst: Die Schwerter wollen an die Leistung von Geisecke anknüpfen und mit einem Heimsieg den vierten Tabellenplatz untermauern.

„Aber das wird nicht einfach. Hemer hat sich im Kampf gegen den Abstieg noch nicht aufgegeben“, sagt Silberbach mit dem Verweis auf den 3:2-Erfolg des Gegners am vergangenen Wochenende gegen Gevelsberg.

Zudem hat die Partie in Geisecke Spuren hinterlassen. Für Salman Tilkidag, der sich bei einem Pressschlag eine Bänderverletzung im Knie zugezogen hat, ist die Saison schon zu Ende. Auch Fabian Siepmann fällt mit einer Bänderdehnung aus, während Trainer Silberbach beim ebenfalls angeschlagenen Torjäger Alexander Bahr vor dem Abschlusstraining am Freitag zumindest noch etwas Hoffnung auf ein Mitwirken hatte.

Ein anderer Offensivspieler ist dagegen sicher am Ball und wird auch in der Startformation stehen: Florian Kliegel, in der Winterpause aus Brackel zum Schützenhof zurückgekehrt, ist nun endlich spielberechtigt. „Flo ist richtig heiß – er hat ja auch lange genug auf seinen Einsatz gewartet“, sagt Silberbach – auch der Trainer freut sich mit Kliegel, dass die sechsmonatige Zwangspause nun endlich vorbei ist.


SSV Kalthof - Geisecker SV (Sonntag, 15 Uhr, SSV-Arena, Refflingser Straße, 58640 Iserlohn)

Die 0:4-Derbyniederlage gegen den VfL Schwerte ließ sich nicht so ohne Weiteres aus den Kleidern schütteln, gesteht Geiseckes Trainer Thomas Wotzlawski. Doch der Blick richtet sich nach vorne. „Wir werden in Kalthof alles daran setzen, wieder in die Spur zu kommen“, so der Coach der „Kleeblätter“.

Drei Punkte stehen die Geisecker als Tabellenfünfter vor den Gastgebern. „Bei diesem Abstand soll es zumindest bleiben“, wünscht sich Wotzlawski und formuliert als Zielsetzung für die restlichen vier Saisonspiele, den fünften Rang zu verteidigen.

Der Lieblingsgegner der „Kleeblätter“ war Kalthof in der jüngeren Vergangenheit nicht. „Aber was interessieren mich die Ergebnisse der vergangenen Jahre?“ fragt Wotzlawski und beantwortet sich die Frage selbst: „Das darf keine Rolle spielen.“

Mit Julian Hüser, Jonas Hudek und Marius Manecki fallen drei Geisecker Spieler, die am vergangenen Sonntag noch in der Startelf standen, voraussichtlich verletzungsbedingt aus.

SV Bommern -SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Am Goltenbusch, 58452 Witten)

Vor dem Gastspiel beim Tabellendrittletzten hebt Berchum/Garenfelds Trainer Dieter Iske den Zeigefinger. „Bommern ist eine robuste Mannschaft, das wird kein Betriebsausflug“, so der Trainer. Dennoch sei ein Auswärtssieg das Ziel, um den dritten Tabellenplatz zu festigen.

Schielt der SC nicht sogar noch auf Rang zwei, der am Saisonende eine Mini-Aufstiegschance mit sich bringt? „Die Chancen, noch Zweiter zu werden, sind rein theoretischer Natur. Da müssen sich die Spieler von Hagen 11 schon die Füße zusammenbinden“, sagt der Trainer angesichts des Acht-Punkte-Rückstands.

In Bommern kehren die zuletzt fehlenden Alexander Escher, Lasse Jochheim und Jerome Nickel in den Kader zurück.

Der SC Berchum/Garenfeld hat zur nächsten Saison einen weiteren Torwart verpflichtet. Aus dem Kader des Landesliga-Tabellenführers RSV Meinerzhagen wechselt Dominik Hollmann (25) ins Garenfelder Waldstadion. Frühes Stationen Homanns waren Eintracht Hohenlimburg und der SV Hohenlimburg 1910.

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