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Ergstes Trainer Dominic Pütz: „Sind nicht automatisch der Favorit“

Fußball-Kreisliga A

Drei Wochen nach den anderen Amateurfußball-Ligen startet am kommenden Sonntag auch der Kreis Iserlohn in die neue Saison. In der Kreisliga A spielen drei heimische Teams um Punkte.

Schwerte

, 29.08.2018
Ergstes Trainer Dominic Pütz: „Sind nicht automatisch der Favorit“

Das Team der SG Eintracht Ergste mit Trainer Dominic Pütz (re.) will nach dem Abstieg aus der Bezirksliga in der A-Liga-Saison 2018/19 eine gute Rolle spielen. © Bernd Paulitschke

SG Eintracht Ergste

Nach zwei Jahren Bezirksliga geht die SG Eintracht Ergste nach ihrem Abstieg nun wieder in der Kreisliga A an den Start. Doch deswegen sieht Trainer Dominic Pütz sein Team nicht automatisch als Aufstiegsfavoriten. „Wir haben ein ordentliches Auftaktprogramm“, so der Coach. Gleich zu Beginn geht es zum BSV Lendringsen, der sich einen Platz unter den ersten Drei zum Ziel gesetzt hat. Anschließend ist Mitabsteiger SG Hemer und der starke Aufsteiger Sinopspor Iserlohn zu Gast am Bürenbruch. Pütz: „Nach diesen Spielen wissen wir, wo es lang geht.“

Aber der Trainer hat auch Vertrauen in sein Team. „Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt“, sagt er und verweist zum Beispiel auf die Stadtmeisterschaft, auf der die Eintracht dem VfL Schwerte und dem Geisecker SV jeweils nur knapp unterlag. Und Pütz weiter: „Dazu kommt noch, dass wir komplett zusammengeblieben sind. Und die beiden Neuzugänge passen auch gut rein.“ Damit sind Janis Dworak, der aus der A-Jugend des VfB Westhofen zurück nach Ergste kam, und der Ex-Geisecker Christopher Rous gemeint. Eine konkrete Platzierung als Saisonziel möchte der SGE-Coach aber nicht formulieren: „Wir wollen versuchen, oben mitzuspielen. Aber Genaueres kann man erst nach den ersten vier Wochen sagen, in denen wir aufgrund der Englischen Wochen sieben Spiele bestreiten werden.“

In der Vorsaison hat die junge Truppe der Eintracht in der Bezirksliga viel Lehrgeld zahlen müssen. Wenn sie die gemachten Erfahrungen in dieser Saison zu ihrem Vorteil nutzen kann, reicht es ja vielleicht sogar für mehr, als „nur“ im oberen Drittel mitzuspielen.


Holzpfosten Schwerte 05

Nach dem Saisonziel gefragt, muss Leon Weiß nicht lange überlegen. „Es geht auch in dieser Saison nur um den Klassenerhalt. Es gibt keine Umstände, die eine andere Zielformulierung zulassen“, sagt der neue Teamchef der Holzpfosten-Fußballer.

Weiß, auch Vorsitzender des Holzpfosten-Gesamtvereins, ist der Kopf eines Trainer-Trios, mit dem die „Pfosten“ die Nachfolge von Joel Ahrens geregelt haben, der als Coach in die Futsalabteilung gewechselt ist. Ben Gottstein und Daniel Martella, der auch als Spieler am Ball bleibt, sind die anderen beiden. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Gestaltung des Trainingsalltags. „Die Zusammenarbeit läuft super“, sagt Weiß.

Die personellen Veränderungen auf dem Spielersektor halten sich in Grenzen. Neu im Team ist mit Jens Reinke ein Torwart, der vom ETuS/DJK Schwerte gekommen ist und der das Zeug zur Nummer eins hat – erst recht, weil Keeper Malte Gonschewski aus zeitlichen Gründen etwas zurückstecken muss. „Eine positive Überraschung“ sei Ertunc Hezer, sagt Weiß über den Neuzugang, der über eine Trainingseinheit beim Schwerter Boxsport den Kontakt zu den „Pfosten“ aufgebaut hat. Auch Rückkehrer Andreas Gruhn, der vor einem Jahr aus Indien nach Deutschland gekommene Aditay Biswas und der talentierte Youngster Alex Tönnies, der aus der zweiten Mannschaft aufrückt, sind neu im Team.

Ein großer Trumpf im Kampf um den Klassenerhalt soll wieder der Teamgeist sein. „Wir sind eine eingeschworene Truppe“, sagt Weiß. Zudem zehre die Mannschaft immer noch vom fulminanten Endspurt der Vorsaison. Fünf Siege in Folge konnten die „Pfosten“ auf der Zielgeraden der Spielzeit 2017/18 verbuchen, mit dem Happy End in Platteheide wurde das Abstiegsgespenst am letzten Spieltag verscheucht. „Extrem geil“ seien diese Emotionen gewesen, sagt Weiß und glaubt, „dass die Erinnerung daran uns in nicht so guten Momenten der neuen Saison sicher helfen wird.“ So soll auch in der neunten A-Liga-Saison in Folge die Klasse gehalten werden. „Es darf aber ruhig etwas eher sein als in der vergangenen Saison“, sagt Leon Weiß.


SC Hennen 2

Der SC Hennen ist mit seiner Zweitvertretung zurück im Iserlohner Kreisoberhaus. Eigentlich war es die Drittvertretung der „Zebras“, die den Aufstieg in die A-Liga durch einen 2:1-Sieg im Entscheidungsspiel gegen die SG Eintracht Ergste 2 schaffte und nun als „Zweite“ firmiert.

Trainer Florian Löbel kann man getrost als Hennener Urgestein bezeichnen. „Ich habe mit der C-Jugend angefangen und bin kontinuierlich hochgegangen. Mit dieser Mannschaft sind wir von der C- in die B-Liga aufgestiegen und nun in die A-Liga“, erzählt er.

So kann er auch auf eine eingespielte Truppe zurückgreifen, für die allerdings – bis auf wenige Ausnahmen – die Liga Neuland ist. Mit fünf gezielten Neuzugängen konnte die Mannschaft verstärkt werden und umfasst nun eine Kaderstärke von 25 Spielern. Die Trainingsbeteiligung mitdurchschnittlich 18 bis 19 Akteuren sei sehr gut, so Löbel.

Bei Heimspielen wird die Zweitvertretung regelmäßig vor der „Ersten“ spielen – ein Austausch wird großgeschrieben. „Wenn wir Spieler aus der Ersten bekommen, profitieren wir natürlich von der Erfahrung“, so Löbel. Er weiß aber auch, dass er bei zahlreichen Ausfällen in der Bezirksliga-Elf zuarbeiten muss.

„Wir wollen so schnell wie möglich genügend Punkte sammeln, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Wir dürfen uns von Rückschlägen nicht irritieren lassen“, so Löbel. Wenn am Ende ein Platz über dem Strich stehe, sei das Saisonziel erreicht. Zum Auftakt haben die „Zebras“ gleich zwei Heimspiele in drei Tagen. Als „SechsPunkte-Spiele“ bezeichnet Löbel die Partien gegen Oesbern und Bösperde. Als Favoriten sieht er andere Teams, wie Platte-Heide, Sinopspor, Hemer oder Sümmern.

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