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Erwin Melzer wird 75: Legendär dank Bahnrekord

CASTROP-RAUXEL Viele Veteranen des Radrennsports kamen ins Haus Bladenhorst, um Erwin Melzner zum 75. Geburtstag zu gratulieren. In den fünfziger Jahren gehörte der Castrop-Rauxeler dem Deutschen Radrenn-Nationalteam an. Zahlreich waren nicht nur die Gratulationen für den ehemaligen Fahrer und späteren Leiter von RC Olympia Castrop-Rauxel.

von Von Christian Püls

, 27.08.2008
Erwin Melzer wird 75: Legendär dank Bahnrekord

Erwin Melzner (am Rad) feierte seinen 75. Geburtstag im Kreise alter Radsport-Freunde.

Zahlreich auch die Erinnerungen die Melzners alte Sportkameraden über den Jubilar auszutauschen wussten. So erzählte Wolf Geiger, wie Melzner Erfolge auf der Staße und auf der Radrennbahn feierte, wie er in der Westfalenhalle die Armbinde gewann. Wie Melzner, ebenfalls in der Westfalenhalle, den zweiten Platz erkämpfte und ihm 8000 Zuschauern begeistert zujubeln.

Aus einer dicken Mappe mit alten Zeitungsauschnitten über Melzner las Geiger laut vor und zitierte aus einem alten Artikel: "Diese Leistungen beweisen, dass Melzner zu den besten Radsportamateuren zählt". Dies rief Zustimmung und respektvolles Nicken bei den Umstehenden hervor. Melzner selbst erinnerte sich lieber an sportliche Erfolge als an warme Worte. Vor allem an seinen Bahnrekord, den er 1957 in der Dortmunder Westfalenhalle aufstellte.Comeback beim RC Olympia

In den fünfziger Jahren gehörte Melzner sogar dem Deutschen Nationalteam der Radrennfahrer an. Von Anfang bis Mitte der sechziger Jahre leitete er dann seinen Verein, den RC Olympia Castrop-Rauxel. Dann zog er sich zunächst aus dem Rennsport zurück, um in seinem eigenen Betrieb zu arbeiten. In den 1980ern kehrte der Europastädter jedoch zurück zum RC Olympia, um erneut die Geschicke des Vereins zu lenken. In den fünfziger und sechziger Jahren war der Radrennsport hier "sehr populär", wie sich viele Gäste gerne an die Zeit auf dem Sattel erinnerten.

Auch Fotograf und Ruhr Nachrichten-Urgestein Helmut Orwat zählte zu den Gratulanten und erinnerte sich schmunzelnd, wie er den Radrennfahrer in jungen Jahren mit seinem Heinkel-Motorroller zum Training fuhr. Auf dem Sozius-Sitz Erwin Melzner, der sich nicht nur festhalten, sondern auch noch ein auseinandermontiertes Rennrad balancieren musste.

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