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„Es ist Männerfußball“

Philipp Hanke vor der Rückkehr nach Lünen

Über den BV Brambauer fand er den Weg zu Borussia Dortmund. Nun kehrt Philipp Hanke wieder einmal zurück in seine Heimatstadt.

Lünen

, 09.08.2018
„Es ist Männerfußball“

Philipp Hanke trug bis 2014 das Trikot des BV Brambauer, fand dann über Westfalia Rhynern den Weg zur U23 von Borussia Dortmund. Dort gelangen ihm in bis dato 58 Regionalligaspielen zwölf Torbeteiligungen. © Foto: Bielefeld

Die U23-Fußballer von Borussia Dortmund sind am Sonntag zu Gast beim Westfalenligist Lüner SV. Der Regionalligist gastiert zum alljährlichen Testspiel, mit einem Gastspiel Anfang 2018 ist es sogar schon der sechste Auftritt des BVB in der Kampfbahn Schwansbell.

Mit dabei ist auch in diesem Jahr Offensivspieler Philipp Hanke (25), der im Lüner Fußball groß wurde. Der Brambaueraner kickte für den BV Brambauer in der Westfalenliga und kam nach erfolgreicher Zeit dort über Westfalia Rhynern zum BVB. Wir haben mit ihm vor dem Spiel über seine Verbundenheit zu seinem Heimatort, die Besonderheiten des Testspiels und eine mögliche Rückkehr nach Lünen gesprochen.

Herr Hanke, das mittlerweile traditionelle Testspiel beim Lüner SV steht an. Ist das noch etwas Besonderes oder ein Testspiel wie jedes andere?

Ich sag mal so: Es ist schon eine Tradition geworden, mittlerweile ist das normal. Ich freue mich, alte Bekannte wiederzusehen in der Heimat. Generell sind immer viele aus meiner Familie da.

Zuletzt haben Sie in der Regionalliga zwei Mal über 90 Minuten gespielt. Erwarten Sie es dann auch in, der Heimat eingesetzt zu werden?

Das kann ich schlecht sagen, wir (mit Trainer Jan Siewert, Anm. d. Red.) haben noch nicht darüber gesprochen. Ich gehe aber davon aus, dass ich nicht spielen werde, sondern eher die, die zuletzt nicht so viel gespielt haben. Es wäre natürlich schön, aber ich würde es verstehen.

Ihr erstes Sprungbrett war der BV Brambauer. Verfolgen Sie den Verein noch?

Ab und zu gucke ich mal vorbei, zuletzt vor kurzem bei einem Freundschaftsspiel. Ich gehe manchmal auch mit Betreuer Willi Schmidt frühstücken. Meine Brüder sollten eigentlich die A-Jugend trainieren, die aber nicht zustande gekommen ist.

Was sind die größten Unterschiede zwischen der Westfalenliga und der Regionalliga?

Spielerisch ist es etwas anderes. Es ist Männerfußball, die Zweikämpfe sind ganz anders.

Was haben Sie sich für diese Saison persönlich und mit dem BVB vorgenommen?

Ich will viel spielen und der Mannschaft helfen, das war zuletzt auch der Fall. Über konkrete Ziele habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber der Aufstieg wäre schon ein Highlight.

Sollte es mal nicht mehr für den BVB reichen, könnten Sie sich dann vorstellen, in den Lüner Fußball zurückkehren?

Das ist schwer zu sagen, denn der Weg ist offen. Vielleicht später irgendwann einmal, wenn es für den Profibereich nicht mehr reichen sollte.

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