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Ex-Berufsfußballer Norbert Witczak heftet das Lokalderby ab

Randgeschichten

Ein heimischer Veteran der Kicker-Szene behält auf seine Art den Überblick über die aktuelle Fußballer-Zunft. Diese und andere Anekdoten vom Wochenende erzählen wir in unserer Rubrik „Auf der Außenbahn - Leute im Sport“.

Castrop-Rauxel

, 14.08.2018
Ex-Berufsfußballer Norbert Witczak heftet das Lokalderby ab

Der Ex-Berufsfußballer Norbert Witczak sammelt die Aufstellungen der heimischen Fußballteams. © Jürgen Weiß

Norbert Witczak, früherer Berufsfußballer (u.a. bei Viktoria Köln), war Derby-Gast in der Erin-Kampfbahn. Wie so oft in der Vergangenheit war er an der Aufstellung der Mannschaften interessiert. Diese benötigt der Ickerner für seine private Sammlung. Deshalb ging er zum Berichterstatter dieser Zeitung, der von Wacker-Geschäftsführer Jürgen Hahn den Computer-Ausdruck mit den Spielernamen erhalten hatte. Witczak zückte sein Mobiltelefon und fotografierte das Blatt für sein Archiv ab.

Ex-Berufsfußballer Norbert Witczak heftet das Lokalderby ab

© Volker Engel

Patrick Stich, bis zum Ende der vergangenen Saison Trainer des Fußball-A-Ligisten Arminia Ickern, ließ es sich nicht nehmen, seine ehemaligen Schützlinge in ihrem ersten Saisonspiel von der Tribüne aus zu unterstützen. Zusammen mit seinem früheren Co-Trainer Yannick Grondin verfolgte er das Derby gegen den FC Castrop-Rauxel in der Glückauf-Kampfbahn. Beinahe hätte das Trainerduo gegen den ambitionierten Aufsteiger einen Ickerner Sieg gesehen. Doch auf den späten 2:1-Führungstreffer vom neuen Arminen-Spielertrainer Sebastian Janas (86.) hatte der FC Castrop durch Mike Cittrich eine noch spätere Antwort (90.) zum 2:2-Endstand.

Ex-Berufsfußballer Norbert Witczak heftet das Lokalderby ab

© Volker Engel

Michael Majcherski, 1. Vorsitzender der Billardfreunde Schwerin, hatte es sich beim Fußball-Derby zwischen dem SV Wacker Obercastrop und dem FC Frohlinde auf dem Rasenhügel als Zuschauer hinter den Trainerbänken – wie viele weitere Fans auch – sitzend gemütlich gemacht. Man musste nicht lange überlegen, für welchen Klub das Fußballer-Herz des Billardfreundes schlägt. Majcherski hat jahrelang für Frohlinde in der dritten Mannschaft gekickt.

Ex-Berufsfußballer Norbert Witczak heftet das Lokalderby ab

Peter Wießner, seit 2001 Funktionär beim FC Wetter, konnte sich beim Westfalenpokalspiel am Harkortberg gegen den SV Wacker Obercastrop über Besuch aus seiner alten Heimat freuen. Wießner, der Jugend-Geschäftsführer beim FC Wetter ist, stammt vom SuS Merklinde und ist „der Liebe wegen“ weggezogen. In seiner neuen Fußballheimat habe er sogar den Trainerschein gemacht, erklärte der Ex-Europastädter dem Reporter aus Castrop-Rauxel vor Ort und machte sich danach daran, als Stadionsprecher die Partie, die der SV Wacker Obercastrop mit 6:3 gewann, zu begleiten. Um dann aber noch nebenbei zu erwähnen, dass seine Mutter immer noch in Merklinde wohne.

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© Volker Engel

Radule Lekic, lange Zeit verletzter Spieler des SV Wacker Obercastrop, hat gezeigt, dass sich sein Trainer Aytac Uzunoglu keine Sorgen um seine Fitness machen muss, wenn er wieder ins Fußballtraining einsteigen wird. Der Wacker-Spieler war als Zuschauer beim Westfalenpokalspiel in Wetter dabei. Mit der Besonderheit, dass er mit dem Fahrrad anreiste. Da staunten selbst die Wacker-Anhänger um den Vorsitzenden Martin Janicki nicht schlecht, dass Lekic die 30 Kilometer und vor allem die rund 230 Höhenmeter den Harkortberg hinauf mit dem Zweirad absolvierte.

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© Volker Engel

Andreas Pelzing, 2. Geschäftsführer des FC Frohlinde und Staffelleiter der Kreisliga A Herne/Castrop-Rauxel, musste gleich zu Beginn der Saison in den ersten Spieltag eingreifen. Denn der Schiedsrichter der Partie zwischen dem SuS Merklinde und dem DSC Wanne II hatte nach Abpfiff quasi eine Fehlentscheidung getätigt. Er hatte im offiziellen Spielbericht im Internet ein 1:2 anstatt des richtigen Resultates von 2:1 für Merklinde eingetragen – obwohl die zwei SuS-Torschützen Lars Blank und Marcel Varbelow vermerkt waren. Als Martin Broll, Sportlicher Leiter der Merklinder, das bemerkte, kam er nicht umhin, Pelzing anzurufen. Dieser drehte an seinem Computer dann den Spieß zugunsten der Gastgeber um.

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