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FC 74: "Wir kämpfen um unseren Triftenteich"

LÜNEN "Was wird aus unserem Platz am Triftenteich?" Die Fußballer des A-Ligisten FC Lünen 74 wollen nicht immer nur von Jahr zu Jahr planen, sondern endlich eine definitive Antwort, welches Schicksal im Rahmen des Sparkonzeptes der Stadt auf ihre Anlage wartet.

von Von Bernd Janning

, 31.08.2008
FC 74: "Wir kämpfen um unseren Triftenteich"

Der FC Lünen 74 (v.l.) mit Hein Krueger (3. Vorsitzender), Mario Naß, Manfred Reimann (1. und 2. Kassierer), Andreas Schweda (Geschäftsführer), Monika Krause und Christian Skaletz (2. und 1. Vorsitzender).

Nachdem der Rechtsanwalt des Clubs der Stadt schon einen vierseitigen Brief geschickt hatte, steht am Montag (1. September) um 16 Uhr ein Gespräch des Vorstandes bei Bürgermeister Hans-Wilhelm Stodollick an.

Andreas Schweda, der alte und neue Geschäftsführer des FC 74, der zusammen mit dem ebenfalls als Vorsitzenden wiedergewählten Christian Skaletz in sein 15. Amtsjahr geht: "Wir werden weiter um den Erhalt unseres Platzes kämpfen! Spieler, die neu zu uns kommen, wollen doch auch wissen, wie es nach einem Jahr bei uns weiter geht."

Nur 22 Mitglieder bei der JHV Die magere Zahl von nur 22 Mitgliedern nahm jetzt an der Jahresversammlung im Clubhaus teil. Dabei wurden nur die "Ersten" gewählt.

Neben Skaletz und Schweda war dies der Kassierer. Wie angekündigt, kandidierte der inzwischen 63-jährige Friedhelm Rennau, der lange für den Verein nicht nur als Kassierer gearbeitet hatte, nicht mehr.

Mit dem erst 23-jährigen Mario Naß, Spieler der ersten Mannschaft, einem jungen Mann aus dem "Negerdorf" (so wird die Siedlung neben dem Triftenteich im Volksmund genannt), wurde ein Nachfolger gefunden. Nicht zur Wahl standen Monika Krause (2. Vorsitzende), Christoph Dubinski 82. Geschäftsführer) und Manfred Reimann (2. Kassierer).

Für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Jörg Holtmannspötter, Horst Watermann, Willi Reimann und Thorsten Nitsch.

Beiträge steigen deutlich Nicht ohne Diskussionen blieb die Betragserhöhung. Senioren zahlen jetzt 7,50 statt 5,50, Junioren 5 statt 3,50 Euro.

Schweda: "Auf einmal ist diese Erhöhung natürlich ein großer Schritt. Aber im Vergleich mit den anderen Vereinen liegen wir noch im unteren Drittel." Der FC Lünen mit seinen 180 stellt in A- und B-Liga zwei Senioren-Teams, eine Altherren-Mannschaft, eine A- und C-Jugend, sowie eine D, die auf dem Kleinfeld nur Freundschaftsspiele bestreitet.

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