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FC Nordkirchen: „Nie das Gefühl, dass wir in Rückstand geraten“

Nordkirchens Tim Bröer im Interview

Beim 2:0 in Lüdinghausen drohte der Bezirksligist FC Nordkirchen erstmals Punkte zu verlieren. Warum es nicht dazu kam, erklärt Tim Bröer.

Nordkirchen

, 10.09.2018
FC Nordkirchen: „Nie das Gefühl, dass wir in Rückstand geraten“

Tim Bröer und der FC Nordkirchen gewannen bislang alle fünf Spiele in der Bezirksliga. © Sebastian Reith

Mit den Fußballern des FC Nordkirchen mischt Tim Bröer (23) derzeit die Bezirksliga auf. Das Team zählte vor Saisonbeginn zwar schon zu den Meisterschaftsfavoriten, siegt sich aber bisher unerwartet souverän und deutlich durch die Liga. Am Sonntag brauchte es ein Geduldspiel, um Union Lüdinghausen mit 2:0 in die Schranken zu weisen. Er ist in der Schlussphase erzielten Florian Fricke und Daniel Krüger die Nordkirchener Treffer. Im Interview spricht Bröer über den Saisonstart, den Platz in Lüdinghausen und wie er die Partie auf dem Platz erlebt hat.

Herr Bröer, warum fielen die Tore erst so spät?

Lüdinghausen hat es gut gemacht, war hinten diszipliniert. Die Lüdinghausener haben dann natürlich voll auf Konter gespielt. Wir hatten in der ersten Halbzeit auch unsere Chancen, haben sie da aber nicht reingemacht. Wir hätten vielleicht vorher schon einen Elfmeter bekommen können. Das zweite Tor haben wir gut rausgespielt, da hatten wir viel Platz. Wir hätten aber auch noch das Dritte oder Vierte nachlegen können.

Waren Sie etwas beeindruckt in den Anfangsminuten?

Nicht beeindruckt, aber es war halt klar, dass Lüdinghausen gut in die Zweikämpfe reingeht. Wir haben natürlich versucht, dagegenzuhalten, das hat auch eigentlich ganz gut geklappt. Aber es ist dann schwierig, so eine Art Nachbarschaftsderby auf Rasen und engem Feld.

Welche Rolle spielte der Platz?

Er ist gar nicht so schlecht, aber der Ball huckelt schon manchmal und ist auf der einen Seite ziemlich tief und eng. Das macht es für unsere schnellen Leute natürlich schwieriger und für Lüdinghausen einfacher.

Die Phase, in der ihr wenig Zugriff aufs Spiel hattet, war die Zeit nach der Pause. Marcel Tönning musste verletzt raus und dann fehlte Euch irgendwas. Warum?

Wir haben uns natürlich vorgenommen, in der zweiten Halbzeit noch mehr Druck zu machen. Lüdinghausen ist aber direkt gut angelaufen, natürlich wird man dann ein bisschen verunsichert. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass wir in Rückstand geraten oder das irgendwas schiefgeht.

Jetzt hat Nordkirchen 15 Punkte aus fünf Spielen. Hätten Sie das vor der Saison gedacht?

Nein, auf keinen Fall. Das ist natürlich der Traum. Dass es so kommt, kann man natürlich nicht erwarten. Aber wie gesagt: In solchen Spielen kann man auch nachher 0:0 spielen, da gehört auch immer ein bisschen Glück dazu.

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