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FC Nordkirchen quält sich zum Auswärtssieg bei Alemannia Scharnhorst

Fußball: Bezirksliga

Nordkirchen quält sich zu einem knappen 3:2-Auswärtssieg. Dabei steht der Schiedsrichter gleich zweimal im Mittelpunkt.

von Carl Brose

Nordkirchen

, 11.11.2018
FC Nordkirchen quält sich zum Auswärtssieg bei Alemannia Scharnhorst

Patrick Trawinski (v.l.), Joachim Mrowiec, Florian Fricke und Daniel Krüger jubeln über das 2:1.

Die Erleichterung aufseiten der Nordkirchener Fußballer war groß nach Abpfiff, denn das Auswärtsspiel bei der SG Alemannia Scharnhorst war schwerer als gedacht. Am Ende holte der FCN aber einen 3:2-Arbeitssieg gegen das Bezirksliga-Kellerkind.

Bezirksliga 8

Scharnhorst – Nordkirchen 2:3 (1:1)

Dabei war von Anfang an klar, dass das Spiel kein leichtes werden würde. Die Temperaturen waren unangenehm, der Regen nieselte ununterbrochen auf die Spieler hinab und das Spielfeld war über weite Teile mit Laub bedeckt. „Schlechtes Wetter, schlechtes Spiel“, fasste der Nordkirchener Trainer Issam Jaber zusammen.

Mit denen kam der Gastgeber deutlich besser zu Recht und ließ Nordkirchen gar nicht richtig ins Spiel kommen. „Scharnhorst ist uns immer direkt auf die Füße gegangen. Da kriegen wir dann auch unsere Probleme“, so FCN-Stürmer Patrick Trawinski. Folgerichtig ging Scharenhorst nach einer Unachtsamkeit in der Nordkirchener Defensive in Führung. Ein langer Ball von Halil Akarsu sprang ein Mal auf und fand dann den Weg über Gäste-Torwart Marc Philipps hinweg ins Tor.

„Niemals eine Rote Karte“

Nur wenige Minuten später stand dann zum ersten Mal der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Nach einem Foulspiel im Mittelfeld von Bilal Cildir zeigte er die Rote Karte. Für den Scharnhorster Trainer Marcus Wedemann eine klare Fehlentscheidung: „Das war niemals eine Rote Karte. Es war einfach nur ein ganz normales Foul im Mittelfeld.“ Danach schien das Spiel zu kippen und Nordkirchen begann Fußball zu spielen.

Das wurde auch direkt belohnt. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite fand Dominick Lünemann seinen Nebenmann Trawinski und der versenkte den Ball sicher zum Ausgleich (23.). Die Nordkirchner waren nun im Spiel angekommen. Sie drückten die dezimierten Gastgeber tief in die eigene Hälfte und erhöhten so den Druck zunehmend. Als dann der eingewechselte Joachim Mrowiec per Abstauber das 2:1 erzielt (54.), schien das Spiel doch seinem normalen Lauf zu folgen. Doch wie aus dem Nichts kam Scharnhorst in Unterzahl durch Akarsu noch einmal zurück (59.). „Wir haben heute eine tolle Moral bewiesen. Wenn man in Unterzahl nochmal so zurückkommt, ist das stark“, sagte Wedemann.

Schiedsrichter im Fokus

Dass Scharnhorst am Ende doch mit leeren Händen dastand, lag wieder an einer kniffeligen Schiedsrichterentscheidung. Eine Flanke von rechts versuchte Trawinski mit dem Kopf zu erwischen, dabei wurde er zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt und FCN-Kapitän Florian Fricke ließ sich die Chance zum 3:2 nicht nehmen (72.). So quält sich Nordkirchen am Ende zu drei Punkten. Wobei die für Jaber „das einzige Positive“ an dem Tag waren.

FC Nordkirchen: Philipps - Fricke, Venneker, Drees, Lünemann (84. Tönning), Eroglu (46. Mrowiec), Bröer, Schwick, Trawinski, Närdemann, Krüger (69. Mangels)

Tore: 1:0 Akarsu (14.), 1:1 Trawinski (23.), 1:2 Mrowiec (54.), 2:2 Akarsu (59.), 2:3 Fricke (72./Foulelfmeter)

Rote Karte: Cildir (16., Foul)

Gelb-Rote Karte: Bröer (86.,Foul)

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