Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

FC Nordkirchen will nachlegen gegen den FC Roj

Fußball-Bezirksliga

Issam Jaber trainiert jetzt schon für den Ernstfall, dass sich Mannschaften gegen Nordkirchen nur hinten reinstellen könnten. Gegen den FC Roj rechnet er Sonntag aber noch nicht mit der Taktik des Gegners.

Nordkirchen

, 24.08.2018
FC Nordkirchen will nachlegen gegen den FC Roj

Marcel Tönning (r.) hatte gegen den SV Drensteinfurt seine linke Abwehrseite im Griff. Die Dreierkette hat sich in Nordkirchen bewährt. © Sebastian Reith

Zuletzt gaben die Spieler ihrem Trainer Issam Jaber wenige Gründe, etwas zu verändern. Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen überzeugte in der Liga gegen den TuS Eichlinghofen und im Pokal gegen den hochgehandelten SV Drensteinfurt jeweils mit 4:0. Was kann also besser werden?

„Als Trainer sieht man immer noch etwas, das besser werden kann“, antwortet Issam Jaber. Nordkirchens Trainer stellt sich schon auf neue Aufgaben ein. „Was unser Manko sein könnte, sind tief stehende Mannschaften“, sagt er. Spielerische Teams liegen Nordkirchen womöglich besser, weil dann Räume entstehen, die mauernde Mannschaften nicht zulassen. Jabers Rezept dagegen: „Im Training stellen wir uns tief und spielen dann über außen, um zu unseren Möglichkeiten zu kommen“, sagt Jaber.

Auch bemängelte er beim 4:0 gegen Drensteinfurt, dass Nordkirchen über einen Zeitraum von zehn Minuten die Kontrolle im Mittelfeld etwas verloren ging. Jaber forderte von außen von seinem Kapitän Marvin Fritsche wieder „Zugriff“. Aber Jaber gibt zu: „Das sind derzeit nur Kleinigkeiten. Jammern auf hohem Niveau.“ Dass der Tabellensiebte FC Roj tief stehen könnte, damit rechnet Jaber nicht. Die Mannschaft sei technisch gut und möchte Fußball spielen. „Wir sind aber für beide Fälle präpariert“, stellt Jaber klar, „wenn man Roj spielen lässt, sind sie sehr gut.“

Gegner klagt über personelle Engpässe

Doch wenn man den Informationen aus Dortmund glauben schenkt, steht da Sonntag eine ganz andere Elf auf dem Platz als zuletzt. Aufgrund des muslimischen Opferfestes habe der FC Roj große Schwierigkeiten, eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu bringen, heißt es. Gleich zwölf Stammspieler sollen fehlen. „Trotz der massiven Personalprobleme werden wir das Beste aus dem Spiel machen und Nordkirchen ärgern“, kündigt Trainer Manuel Lorenz an.

Beim FC Nordkirchen sind indes aber auch einige Spieler angeschlagen. Marcel Voß (Muskelfaserriss), Niklas Neumann (dicker Fuß), Jan Rabitsch (Zerrung in der Hüfte) und Patrick Broszat (krank) kommen für den Kader nicht infrage. Jaber weiß: „Es gibt wenige Gründe, das Personal zu wechseln.“ Deswegen werde die Aufstellung „ähnlich“ wie gegen Eichlinghofen sein – wahrscheinlich sogar gleich.

Das heißt auch, dass Daniel Krüger wieder ins Sturmzentrum zurückkehrt. Er hatte gegen Drensteinfurt Donnerstagabend mit einer Verhärtung im Oberschenkel pausiert. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagte Jaber, der bestätigte, dass Krüger beim Ligadritten wieder von Anfang an ackern soll.

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen, Eberstraße 26, Dortmund