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Facebook-Gemeinde kontert Marks Kritik

SG Selm nach dem Abstieg

Raphael Mark hat seinen Ex-Verein, die SG Selm, nach dem Abstieg scharf kritisiert und den Trainern schwere Vorwürfe gemacht. Das Echo im sozialen Netzwerk Facebook ließ nicht lange auf sich warten.

Selm

11.06.2018
Facebook-Gemeinde kontert Marks Kritik

Raphael Mark hat sich mit seinen kritischen Aussagen im Netz viele Feinde gemacht. © Reith

Mit seinen Äußerungen gegen die Trainer des abgestiegenen Fußball-Kreisligisten SG Selm hat Raphael Mark im Internet viele Reaktionen ausgelöst. Unter dem Beitrag auf der Facebook-Seite dieser Zeitung kommentierten Online-Nutzer ungewöhnlich oft. Viele warfen Mark vor, das Trainerteam der SG Selm öffentlich kritisiert zu haben. Der 24-Jährige hatte scharfe Kritik an Deniz Sahin und seinem Co-Trainer Tobias Tumbrink geübt.

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Ex-Profi und Cappenbergs ehemaliger Co-Trainer Markus Brzenska schrieb etwa: „Dass ein 24-Jähriger, der im Fußball noch nichts erreicht hat, jemanden in der Öffentlichkeit so kritisiert, ist einfach unfassbar. Man sollte sich immer an die eigene Nase fassen und nicht die Schuld bei anderen suchen.“ Dirk Bördeling, ehemaliger Trainer des BV Brambauer, nannte Raphael Mark einen „Nichtskönner“ und ein „Großmaul“, der „in keine Mannschaft“ gehöre.

Jörg Schlering fragte, warum die SG „solch einen angeblich problematischem Spieler“ überhaupt geholt habe. Darius Janetzki, der schon für Selm, Bork und Südkirchen auflief, schrieb, dass man das Trainerteam nicht so kritisieren dürfe. Aber auch er sprach von Bevorzugungen, als er in Selm spielte – einer der wenigen Beiträge, die Raphael Marks Haltung unterstützten. Mark sagte am Sonntagabend, dass er weiter zu den getätigten Aussagen steht.

Viel Kritik gab es auch an den Ruhr Nachrichten. Es sei „unfassbar, dass solche Aussagen ungefiltert abgedruckt werden“, schrieb etwa Alexander Rosowski, Spieler von Westfalia Vinnum. „Wer solche Berichte verfasst und veröffentlicht, ist viel schlimmer als das Blatt mit den berühmten vier Buchstaben“, sagte Dirk Bördeling. Und Franz-Josef Dornhege, Abteilungsleiter Fußball des SV Südkirchen, schrieb: „Wie kann man einem Spieler eine solche Plattform bieten, damit dieser einen erfahrenen Trainer so ins Licht rückt?“

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