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Faust verändert Start-Elf - alle Vorschauen

Fußball: Bezirksliga

Nach der 2:6-Klatsche am vergangenen Spieltag beim "Leidensgenossen" SV Hochlar wollen die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin im Abstiegskampf am Sonntag in der Abwehr wieder gefestigt auftreten. Frohlinde strebt nach drei sieglosen Spielen in Folge bei Vestia Disteln die Trendwende an, Wacker muss beim Tabellendritten TuS Eichlinghofen ran.

CASTROP-RAUXEL

, 07.11.2014
Faust verändert Start-Elf - alle Vorschauen

Die Spvg Schwerin (gelbes Trikot), hier in der Partie gegen den VfB Waltrop, läuft am Sonntag gegen Germania Datteln auf.

Das Team von Schwerin-Trainer Thomas Faust (13.) vor einer recht hohen Hürde. Der Aufsteiger Eintracht Datteln gibt als Tabellenvierter in Castrop-Rauxel seine Visitenkarte ab. Faust will sich im Laufe des Samstages bei Trainer-Kollegen über die Stärken und Schwächen der Dattelner informieren. Er kennt zwar den Castrop-Rauxeler Andreas Köhler, der die Kanalstädter trainiert. Faust: „Ansonsten weiß ich nur, dass sie zwei Spieler dabei haben, die schon in höheren Ligen am Ball waren.“ Seine eigene Elf will er gegenüber der konstanten Start-Formation der vergangenen Wochen auf drei oder vier Positionen verändern. So wird wahrscheinlich auch der aus dem Urlaub zurückgekehrte David Poslednik beim Anpfiff auf dem Platz stehen.

Er sorgte bei der Generalprobe am Donnerstag im Testspiel gegen den ehemaligen „Klassenkameraden“ Kirchhörder SC (Westfalenliga) für das 1:2 beim 1:5. Faust: „Die Niederlage ist um mindestens zwei Tore zu hoch ausgefallen. Wir haben uns nicht hinten reingestellt und gut mitgespielt.“ Den Großteil der Gegentore kassierte die Spvg nach Freistößen aus dem Halbfeld. Thomas Faust zieht seinen Optimismus für das Datteln-Spiel aus den Auftritten gegen Top-Teams der Liga wie den FC Frohlinde (6./1:0) und Arminia Marten (2./0:1). An einem Erfolg mitarbeiten kann wieder Christoph Foitzik nach abgelaufener Rotsperre. Gäste-Trainer Andreas Köhler gab sich zuletzt nach dem dem 3:1 (2:0)-Sieg gegen Westfalia Huckarde mit Blick auf das Spiel seiner Schützlinger recht pragmatisch. Er sagte: „Mir sind die drei Punkte wichtiger als Schönspielerei.“ 

Drei Spiele in Folge ohne Sieg: Das hat es beim FC Frohlinde (6.) lange Zeit nicht mehr gegeben. Zuletzt kickten sich die Fußballer des Bezirksliga-Aufsteigers von Erfolg zu Erfolg. Der triste Herbst bringt nun das erste kleinere Tief mit sich. Umso motivierter ist das Team bei Vestia Disteln (7.) die Trendwende herbeizuführen. Durch zuletzt zwei Niederlagen und ein Remis fielen die Frohlinder von der Spitze auf Rang sechs der Tabelle zurück. Mit den Leistungen war Trainer Jürgen Litzmanski zufrieden – mit den Ergebnissen nicht. Doch auch der Übungsleiter weiß, dass letztlich in der Meisterschaft nur die Punkte zählen. „Wichtig ist, dass wir oben dranbleiben. Deshalb fahren wir auch nach Disteln, um zu gewinnen“, gibt der Trainer die Marschroute vor.

Leicht werden es seine Schützlinge auf dem tiefen Rasen in Herten keinesfalls haben: Disteln hat in bislang zwölf Partien lediglich 13 Gegentreffer hinnehmen müssen. Litzmanski: „Wir müssen hochkonzentriert sein und unsere wenigen Chancen nutzen.“ Sebastian Janas wird dabei nicht helfen können: Der Stürmer fehlt ebenso wie die Langzeitverletzten Bastian Niebert, Chris Kasprzak und Benjamin Jakob. Mit Enver Muzaffer und Chris Matuszak sind zudem zwei Verteidiger gelb/rot- sowie rotgesperrt. Umso erfreulicher aus Frohlinder Sicht, dass Angreifer Vaidas Rocys nach auskurierter Verletzung wieder im Kader steht. Litzmanski: „Er weiß, wo das Tor steht.“

„Licht und Schatten“ wechseln sich in dieser Bezirksliga-Spielzeit regelmäßig ab beim SV Wacker Obercastrop (10.). Das Team findet sich mit 14 Punkten im Niemandsland der Tabelle wieder und muss nun auch noch beim ambitionierten Tabellendritten TuS Eichlinghofen auflaufen. Doch in der vermeintlichen Außenseiterrolle scheinen sich die Mannen von Trainer Dennis Hasecke durchaus wohl zu fühlen. Gegen den FC Frohlinde, der zu diesem Zeitpunkt noch die Tabelle anführte, gelang vor drei Wochen ein 4:2-Erfolg. Und auch bei der knappen 1:2-Niederlage vor Wochenfrist gegen den neuen Ligaprimus Teutonia/SuS Waltrop war Obercastrop keinesfalls die schwächere Mannschaft.

Für Trainer Hasecke ist das allerdings nur ein schwacher Trost: „Wir müssen endlich das Tor öfter treffen und uns selbst belohnen. Das sage ich jede Woche, die Leute werden mich irgendwann noch für verrückt halten.“ Hasecke will auch in Eichlinghofen offensive Akzente von seinem Team sehen. „Auf die eigenen Stärken besinnen und hinten von Beginn an hellwach sein“, fordert der Coach.  Etwas Zählbares aus dem Dortmunder Südwesten mitzunehmen, würde nicht nur die Stimmung innerhalb der Mannschaft verbessern: Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz der Bezirksliga beträgt aktuell nämlich nur noch zwei magere Zähler. Mit Ausnahme von Dennis Teuber und Moritz Budde sind „alle Mann an Bord“. Hinter dem Einsatz von David Firch (im Training verletzt) steht ein Fragezeichen.   

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