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Frohlinde gewinnt Derby, ein Obercastroper muss ins Krankenhaus

Fußball-Testspiele

Fußball-Landesligist FC Frohlinde rundete gegen die SG Castrop (Bezirksliga) seinen Testspiel-Reigen ab. Auch der SV Wacker Obercastrop (Landesliga) und die Spvg Schwerin waren am Ball.

Castrop-Rauxel

, 05.08.2018
Frohlinde gewinnt Derby, ein Obercastroper muss ins Krankenhaus

Lieferten sich Zweikämpfe an der Brandheide: Frohlindes Dietrich Liskunov (am Ball) und Dustin Lukat, Verteidiger der SG Castrop. Am Ende hatten Liskunóv und sein Team deutlich mit 4:1 die Nase vorn. © Volker Engel

FC Frohlinde - SG Castrop 4:1 (2:1)

Eine erfrischende und wichtige Dusche für die Plastikwiese gab es nicht. FCF-Trainer Stefan Hoffmann sagte auch warum: „Der Platz hat keine Sprinkleranlage.“ So waren die Akteure auf dem trockenen Untergrund unter der sengenden Sonne besonders gefordert. Der Castroper Co-Trainer Marco Taschke, der Urlauber Dennis Hasecke an der Linie vertrat, agierte sogar ohne schützende Kopfbedeckung. „Ich bin ein Sonnentyp, das macht mir nichts aus“, erzählte der SG-Coach.

Ärger nach 10 Minuten

Dieser ärgerte sich nach zehn Minuten, auch weil das 1:0 durch Dietrich Liskunov von Dennis Lauth und André Muth von zwei ehemaligen Spielern vorbereitet wurde, die vor gar nicht langer Zeit das SG-Trikot trugen. Eine Minute zuvor hatte Ingmar Holtkamp bei einem Rettungsversuch den eigenen Pfosten getroffen. Das Tor lag also in der heißen Luft.

Die Gäste kamen besser ins Spiel, mussten aber immer wieder auf die schnellen Außenspieler der Hausherren achten. Und wenn Ex-Kollege Muth in der Mitte seine Chancen konsequent genutzt hätte, wäre es schon früh ganz bitter geworden. SG-Kapitän Dennis Dannemann schrie einmal seinen Frust heraus, nachdem Liskunov mit einem Flugkopfball knapp scheiterte: „Wenn ihr nicht schneller schaltet, könnt ihr gleich nach Hause gehen.“ Das 2:0 (29.) fiel dennoch. Liskunov traf aus 18 Metern durch die Beine von Freund und Feind. Torwart Pascal Heuser, der nach der Pause von Cedric Niemeyer ersetzt wurde, hatte den Ball wohl nicht kommen sehen.

Chergui trifft für Castrop zum 1:2

Dennis Lauth leitete dann mit einem Ausrutscher das Anschlusstor der SG ein. Abdellatif Chergui nahm die Einladung in der 41. Minute zum 2:1 dankend an. Mehr Spannung kam nicht auf. Weil auch Frohlinde zur rechten Zeit zwei weitere Tore nachlegte. Kevin Brewko schlenzte aus 30 Metern zum 3:1 (56.) ins leere Tor, Marcel Erdmann sorgte in der 64. Minute mit dem 4:1 für den Endstand.

Der Testspielsieg geriet nicht mehr in Gefahr. Marco Taschke hatte nach dem Abpfiff auch eine Erklärung dafür: „In der ersten Halbzeit haben wir noch gut mitgehalten, aber weil der FC Frohlinde fast die gesamte Mannschaft auswechseln konnte – wir diesmal nicht – fehlte uns einfach die Kraft.“

Wacker Obercastrop - SV Wanne 11 5:1

SF Wanne - Wacker Obercastrop 1:2

Mit zwei Siegen binnen drei Tagen haben sich die Landesliga-Kicker des SV Wacker Obercastrop für das Westfalenpokalspiel beim FC Wetter am Dienstag, 7. August, warmgeschossen.

Am Freitag gab es einen 5:1-Erfolg gegen den SV Wanne 11 aus der Bezirksliga. Gleich mit dem ersten Angriff nahm das Team von Trainer Aytac Uzunoglu dem Testgegner den Wind aus den Segeln. Elvis Shala traf zum 1:0 (1.) und legte später einen Treffer nach. Die weiteren Tore erzielten Maik Bothe, Nico Bothe und Dirk Jasmund.

Jasmund sorgte beim 2:1 gegen SF Wanne (Bezirksliga) am Sonntag für große Sorgenfalten. Trainer Uzunoglu erzählte, dass der Spieler in der Schlussphase nach einem Foul am Knöchel verletzt wurde und Kreislauf-Probleme bekam. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Mike Bednarek (24.) und Serhat Can (37.) hatten für das 2:0 gesorgt. Trainer Uzunoglu machte sich Sorgen und sagte: „Ich hoffe, dass es Dirk bald wieder besser geht. An einen Einsatz in Wetter ist nicht zu denken.“

Spvg Schwerin - TSV Witten 7:1 (4:0)

Mit einem deutlichen 7:1 schickte die Spvg Schwerin (Bezirksliga) den Kreisliga A-Ligisten TSV Witten nach Hause. Bei den Gästen ist Kerem Kalan Spielertrainer, der einst mit Bruder Raif in Obercastrop spielte. Auf dem Schweriner Berg hatten die Wittener nichts zu lachen. Martin Kapitza (3), Marvin Rupieper (2) und Mohammed El Marsi (2) sorgten für die sieben Tore, wie Schwerins Geschäftsführer Peter Wach berichtete. Er wusste auch, warum Cheftrainer Marco Gruszka nach seinem Urlaub Co-Coach Frank Rupieper nicht unterstützen konnte. Wach: „Marco steckte im Stau.“

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