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Frohlinde trägt weiße Weste nach Horsthausen - die Vorberichte von der Landesliga bis Kreisliga A

Castrop-Rauxeler Fußball-Wochenende

Am dritten Landesliga-Spieltag am Sonntag hat der FC Frohlinde in der Nachbarstadt Herne ein Spitzenspiel vor der Brust. Hier auf einen Blick die Vorschauen der Landesliga, Bezirksliga und Kreisliga A.

Castrop-Rauxel

, 24.08.2018
Frohlinde trägt weiße Weste nach Horsthausen - die Vorberichte von der Landesliga bis Kreisliga A

Frohlindes Lukas Wohlfarth (r) und Moritz Budde (weißes Trikot) vom SV Wacker duellierten sich vor zwei Wochen noch im Landesliga-Derby. Beide Spieler fallen am Sonntag, 26. August, verletzt aus. © Volker Engel

LANDESLIGA
Spvg Horsthausen - FC Frohlinde

(So, 15, Horsthauser Str. 169a)

Sowohl die Frohlinder (5:0 Tore) als auch Gastgeber Spvg Horsthausen (5:2) haben alle sechs Punkte eingesammelt, die bislang vergeben wurden. Der FCF konnte sich bislang komplett auf die Defensive verlassen. Vorneweg auf Torwart Daniel Schultz, der viele zweikampfstarke Akteure vor sich hat. Für die mit Qualität ausgestatteten Gegner Wacker Obercastrop (3:0) und VfL Kemminghausen (2:0), gab es kein Durchkommen.

FCF-Trainer Michael Wurst sagte am Freitag: „Ich rechne damit, dass die Spvg Horsthausen oben in der Tabelle mitspielen wird.“ Kann Frohlinde das auch? Der Start ist gelungen. Die Neuzugänge sind gut integriert. Und: Der kopfballstarke Dennis Lauth agiert so, als ob er keine einjährige Auszeit genommen hätte. Für den kommenden Sonntag in Herne sind personelle Änderungen angesagt. Yannik Tielker und Lukas Wohlfarth sind verletzt. Eren Ayaz fällt mit einem Meniskus-Einriss längere Zeit aus. Dafür ist Neuzugang Dustin Wurst aus dem Urlaub zurück. Dietrich Liskunov, der am Vorsonntag mit einem Motorschaden auf der Autobahn das Spiel verpasste, ist ebenfalls wieder am Ball.

SV Wacker Obercastrop - VfL Kemminghausen

(So, 15, Karlstraße)

Nach dem ersten Punktgewinn beim 2:2 beim SV Sodingen am zweiten Spieltag, will der Obercastroper Landesliga-Aufsteiger mit Vollgas in den dritten Spieltag rasen. So sagte es Trainer Aytac Uzunoglu vor dem Vergleich mit dem VfL Kemminghausen. Der Wacker-Coach erklärte: „Die zweite Halbzeit in Sodingen hat doch nach dem 0:2 gezeigt, dass wir auch gegen einen Favoriten mithalten können.“ Die Dortmunder Formation des ehemaligen Schweriner Trainers Thomas Faust wird ähnlich stark eingeschätzt. Faust selbst, der auf Fuerteventura weilte und dort nach eigener Aussage laufend per Mobiltelefon von Weltmeister Kevin Großkreutz über das Geschehen beim 0:2 beim FC Frohlinde unterrichtet wurde, steht am Sonntag in der Erin-Kampfbahn wieder persönlich an der Linie.

Er wird sich sicherlich über die Aufstellung der Wackeraner wundern. Denn Uzunoglu, der zwar sagte „einen großen Kader zu haben“, muss doch einige Änderungen vornehmen. Verletzt sind Moritz Budde, David Queder, Serhat Can, Cedric Köppen und Elvis Shala. Uzunoglu berichtete: „Ich weiß noch nicht, wer davon spielen kann.“ Dazu fehlen urlaubsbedingt Bastian Fritsch und Julian Ucles Martinez. Während der Einsatz von Christian Breitag noch offen ist, weil der womöglich beruflich nach Süddeutschland muss.

Frohlinde trägt weiße Weste nach Horsthausen - die Vorberichte von der Landesliga bis Kreisliga A

Nach zwei Toren zum Saisonauftakt war Schwerins Mohammed El Marsi (r) bei der 2:5-Niederlage seines Teams gegen den Erler SV 08 leer ausgegangen. © Volker Engel

BEZRIKSLIGA
SG Castrop - Vestia Disteln

(So, 15, Stadion Bahnhofstraße)

Am dritten Spieltag der Fußball-Bezirksliga 9 bekommt es die SG Castrop (4.) mit einem größeren Kaliber zu tun als noch in den Wochen zuvor in den Duellen mit Genclerbirligi Resse (3:3) und beim FC Hillerheide (6:1). So sieht es Castrops Trainer Dennis Hasecke vor der Begegnung am Sonntag, 26. August, ab 15 Uhr mit dem SV Vestia Disteln (5.).

Die Gäste, die im Stadion an der Bahnhofstraße auflaufen, haben sich den Landesliga-Aufstieg auf die Fahnen geschrieben und verfügen laut Hasecke über eine „eingespielte und auch starke Truppe“. Insbesondere Torjäger Philipp Müller (23 Tore in der alten Saison) dürfe nicht zur Entfaltung kommen, sagte Hasecke, der aber auch betonte: „In erster Linie müssen wir auf uns schauen und unser Spiel so gut aufziehen wie in der ersten Halbzeit in Hillerheide.“ Vor vier Monaten hatte die SG ihre Aufgabe gegen Disteln mit einem 4:0 gut gelöst, trotz Unterzahl nach einer Gelb-Roten Karte gegen Dennis Dannemann.

Nicht zur Verfügung stehen am Sonntag die Verletzten Dustin Lukat und Benedikt Meyer-Drabert. Ob Kevin Wagener, der jetzt aus dem Urlaub zurückgekehrt, direkt in die Start-Elf kommt, sei noch ungewiss, so Dennis Hasecke.

SW Röllinghausen - Spvg Schwerin

(So, 15, Klarastraße)

Das „Finale furioso“ vom Spiel gegen den Erler SV aus den Gedanken streichen müssen die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin, wenn sie am Sonntag, 26. August, ab 15 Uhr auf dem Naturrasen an der Klarastraße in Recklinghausen bei SW Röllinghausen (14.) auflaufen.

Was für ein „Schluss-Spektakel“ gegen Ende der Partie der Blau-Gelben am Vorsonntag. Erle hatte 3:0 geführt, Schwerin kam zum 2:3 (82./83.). Gejubelt haben nur die Gäste aus Gelsenkirchen. Die verdarben durch späte Treffer ein Happy-End am Grafweg. Der Schweriner Trainer Marco Gruszka sagte am Freitag: „Unsere Fehler wurden hart bestraft.“

Das soll so in Röllinghausen nicht passieren. Bei den Schweriner Gastgebern steht noch eine blanke Null in der Tabelle. Keine Punkte und kein Tor. Doch das sollte nun nicht zu einer Unterschätzung des Gegners führen. Beide Spiele hatte Röllinghausen mit 0:1 knapp verloren. So werden sie sicherlich verstärkt darauf aus sein, die Statistik zu verschönern.

Da wäre es gut, wenn Gruszka seinen kompletten Kader zur Verfügung hätte. Hat er aber nicht. Marvin Rupieper, Fabian Gillner und Felix Zimmermann sind verletzt. Gruszkas Antwort auf das personelle Dilemma: „So werden wir am Sonntag mit einem Altersdurchschnitt von 19 Jahren auflaufen.

Frohlinde trägt weiße Weste nach Horsthausen - die Vorberichte von der Landesliga bis Kreisliga A

Der SuS Merklinde (rote Trikots) hat am Sonntag, 26. August, am Fuchsweg den FC Frohlinde II vor der Brust. © Volker Engel

KREISLIGA A
SuS Merklinde - FC Frohlinde II

SC Aminia Ickern - SG Herne 70

TSK Herne - FC Castrop-Rauxel

Spvg Herten - TuS Henrichenburg

Auf einen vermeintlichen Lieblingsgegner treffen die Kreisliga A-Kicker des SuS Merklinde (4.) am dritten Spieltag. Ab 15 Uhr wird der FC Frohlinde II (7.) am Sonntag am Fuchsweg im Kreisliga A-Spiel des Tages dieser Zeitung vorstellig. In der vergangenen Saison hatten die Merklinder beide Duelle mit der Frohlinder Landesliga-Reserve gewonnen: 3:1 und 5:0.

SuS-Trainer Olaf Senking bremst allerdings die Erwartungen aller Anhänger seines Teams. Er sagte am Freitag: „Wir haben arge Probleme. Uns fehlen zwölf Spieler aus dem Kader.“ Sechs verletzte Akteure, vier Urlauber und zwei seiner Schützlinge müssen arbeiten. Heftig ins Gewicht wird das Fehlen von Keeper Maximilian Möhrs fallen. Denn auch sein Vertreter Dennis Schatterny steht nicht zur Verfügung – weil er sich zuletzt einen Meniskusriss zugezogen hat. Ebenfalls nicht auflaufen werden Kapitän Yüksel Turan und Goalgetter Marcel Varbelow. Weshalb Senking urteilt: „Das wird ein schweres Derby für uns.“

Des Trainers Urteil fußt auch darauf, dass das Team von Frohlinde II nunmehr eingespielt sei und gewiss „eine bessere Rolle als in der vergangenen Saison“ (Senking) spielen werde. Damals hatte die Mannschaft von FCF-Coach Jimmy Thimm erst in einem Entscheidungsspiel gegen den SV Firtinaspor Herne II den Abstieg abwenden können.

Den ersten Sieg im Kreisliga-Oberhaus peilt im dritten Anlauf der Aufsteiger FC Castrop-Rauxel (11.). Dabei steht der FC am Sonntag beim TSK Herne vor einer vermeintlich niedrigen Hürde. Die Gastgeber von der Bladenhorster Straße in Herne sind aktuell ohne Punktgewinn Vorletzter.

Ebenfalls noch sieglos ist der SC Arminia Ickern (12.). Das Team von Trainer Sebastian Janas muss dafür in der heimischen Glückauf-Kampfbahn einen großen Brocken der Liga aus dem Weg räumen: den Titelanwärter SG Herne 70 (2.), der mit zwei Siegen eine weiße Weste trägt.

In der Recklinghäuser Kreisliga A hat der TuS Henrichenburg nach dem 2:1-Sieg gegen GW Erkenschwick einen ehemaligen Bezirksligisten vor der Brust. Die Fahrt geht für den TuS, der aktuell Zwölfter ist, zum noch ungeschlagenen Tabellenzweiten Spvg Herten. Dass die Gastgeber verwundbar sind, beweist das 1:1 der Vorwoche im Hertener Derby beim SC Herten (13.).

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