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Frohlinde trifft auf „Beton-Künstler“ - alle Vorschauen von der Landesliga bis zur Kreisliga B

Fußball-Wochenende

FC Frohlinde bekommt es am Sonntag, 2. September, mit einem Minimalisten der Landesliga zu tun. Der SV Wacker Obercastrop ist zeitgleich ab 15 Uhr auf der Suche nach dem Erfolg.

Castrop-Rauxel

, 31.08.2018
Frohlinde trifft auf „Beton-Künstler“ - alle Vorschauen von der Landesliga bis zur Kreisliga B

Der FC Frohlinde, hier mit Dennis Lauth (l) im Kopfball-Duell mit Horsthausens Patrick Mosemann, musste sich bereits am vergangenen Sonntag strecken, um in Herne die Punkte zu bunkern. Am Sonntag gegen es gegen Hilbeck. © Foto:Jens Lukas

LANDESLIGA
FC Frohlinde - SV Hilbeck

(So, 15, Brandheide)

Landesliga-Spitzenreiter FC Frohlinde. Das hört sich sehr gut an. Nach drei Siegen aus drei Spielen sagt allerdings der verletzte Spielertrainer Stefan Hoffmann: „Das ist alles eine schöne Momentaufnahme.“

Jetzt wartet auf die Frohlinder eine ganz spezielle Aufgabe: „Dem Abwehrblock zu Leibe zu rücken.“ Die Gäste des SV Hilbeck (9.) aus Werl haben das Kunststück geschafft, mit nur einem Tor und ohne Gegentreffer aus drei Spielen fünf Punkte zu sammeln. Hoffmann, der am Mittwoch, 12. September, am Kreuzband operiert wird, bilanzierte am Freitag: „Das ist eine ganz kompakte Truppe.“ Wie in der Vorsaison. Da hatte Dietrich Liskunov zum 2:2 erst in der 93. Minute getroffen. Das Hinspiel war 2:3 verloren gegangen.

Dennoch können die Frohlinder mit ganz breiter Brust auflaufen. Auch nach dem 4:1 bei der Spvg Horsthausen, obwohl FCF-Trainer Michael Wurst unter der Woche sagte: „Da hatten wir etwas Matchglück.“ Glück kann man erzwingen. Klappt das auch gegen die „Betonkünstler“ aus Hilbeck? Personell ist bei der Formation von der Brandheide fast alles im Lot. Yannik Tielker und Enver Muzaffer sind zwar verletzt. Aber der zuletzt leicht angeschlagene Lukas Wohlfarth kommt in den Kader zurück.

Firt. Herne - Wacker O´castrop

(So, 15, Emscherstr. 113)

Nach dem 2:5 gegen den VfL Kemminghausen sucht der SV Wacker Obercastrop (16.) noch den Erfolgsweg. Doch das wird auch beim SV Firtinaspor Herne (6.) kein leichter Weg. Aufsteiger Wacker hat zwar stets gut mitgehalten, aber nur beim 2:2 beim SV Sodingen dafür Zählbares bekommen. Dass es nicht einfach wird, glaubt auch Obercastrops Trainer Aytac Uzunoglu, der die Herner Truppe am Freitag als „spielstarken Gegner mit exzellenten Fußballern“ beschrieb. Das hätten auch die beiden 3:1-Siege gegen den SV Buer und den SSV Mühlhausen-Uelzen gezeigt. Uzunoglu muss seine Elf umbauen. Auch weil die Gelb-Rot-Sünder vom Kemminghausen-Spiel, Marcel Herder und Christian Breitag, gesperrt sind. Dafür sind aber Bastian Fritsch und Julian Ucles Martinez aus dem Urlaub zurück. Cedric Köppen und Serhat Can haben ihre Verletzungen auskuriert und seien voll belastbar. Trainer Uzunoglu erklärte weiter: „Damit habe ich wieder vier Optionen mehr für die Stamm-Elf.“

Frohlinde trifft auf „Beton-Künstler“ - alle Vorschauen von der Landesliga bis zur Kreisliga B

Devin Helmig (am Ball) und seine SG Castrop treten beim SC Hassel an. © Volker Engel

BEZIRKSLIGA

SC Hassel - SG Castrop

(So, 15, Lüttingstr. 3)

Castrop-Rauxel. In der Fußball-Bezirksliga tritt die SG Castrop (3.) zu einem Spitzenspiel beim SC Hassel (1.) an.

Einen Gastgeber, der sich aus Oberliga zurückgezogen hat und alle neun möglichen Punkte eingesammelt hat, haben die Schützlinge von SG-Trainer Dennis Hasecke vor der Brust. Die Castroper haben ein besonderes Ziel vor Augen. Hasecke sagte am Freitag: „Wenn wir gewinnen, stehen wir an der Spitze. Dann wäre die SG nach gefühlt 35 Jahren erstmals wieder Erster in der Bezirksliga.“ Einen Erfolg traut man der SG durchaus zu, die mit sieben Punkten einen (fast) perfekten Auftakt hinlegte. Die Castrop-Rauxeler sind für weitere Großtaten gerüstet. Pech nur, dass Christopher Rupieper mit einem Grippevirus ausfällt. Dafür kommt Dustin Lukat zurück, der in der Vorwoche aus beruflichen Gründen fehlte. Trainer Hasecke hat noch einen Neuzugang: Marco Most, der einst beim VfB Habinghorst spielte, hat sich angemeldet.

Spvg Schwerin - BV Rentfort

(So, 15, Grafweg)

Der BV Rentfort wird sicherlich mit einer Portion Wut im Bauch auflaufen. Die Gladbecker mussten zuletzt ein 1:6 gegen den SC Hassel hinnehmen. Schwerins Trainer Marco Gruszka, dessen Team in der alten Saison gegen die Sonntagsgäste mit 1:2 und 1:4 verlor, ist gewarnt: „Rentfort war immer ein starker Gegner, aber wir schauen nur auf uns.“ Dass in den Reihen der Gäste Patrick Draxler, Bruder von Nationalspieler Julian Draxler, aufläuft, macht den Ex-Profi (u.a. FC St. Pauli) nicht nervös: „Ich weiß aus Erfahrung, dass es nicht auf einen einzelnen Spieler ankommt.“ Er selbst muss einige Akteure ersetzen. Marvin Wikczynski ist einer Roten Karte noch für drei Pflichtspiele gesperrt. Mohammed El Marsi ist privat verhindert, Fabian Gillner und Felix Zimmermann sind verletzt.

Frohlinde trifft auf „Beton-Künstler“ - alle Vorschauen von der Landesliga bis zur Kreisliga B

Am vergangenen Sonntag duellierten sich noch der SuS Merklinde (rote Hemden) und der FC Frohlinde II - und trennten sich mit einem 0:0. © Volker Engel

KREISLIGA A UND B

Die Fußballer des TuS Henrichenburg (9.) in der Recklinghäuser Kreisliga A sind mit einer ausgeglichenen Bilanz in die neue Spielzeit gestartet: Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage stehen nach drei Spieltagen zu Buche – in der alten Saison war dies die Ausbeute der kompletten Hinrunde.

Am Sonntag, 2. September, trifft der TuS auf einen Gegner auf Augenhöhe: Das Team von Genclikspor Recklinghausen (8.) gastiert ab 15 Uhr an der Lambertstraße. TuS-Spielertrainer Christian Grum hofft, dass sein Team an das 1:1 bei der Spvg Herten (6.) anknüpfen kann und sagte: „Das war ein ordentliches Spiel. Mit ein bisschen Glück gewinnen wir hier, mit ein bisschen Pech können wir auch verlieren.“

Personell können die Henrichenburger erstmals in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen. TuS-Trainer Florian Kaczorowski weiß aber nicht, wie er Genclikspor einschätzen soll. „Das ist schwer, da die Recklinghäuser einen neuen Trainer bekommen haben“, erklärte er, „eigentlich hatte ich sie zum Favoritenkreis gezählt. Aber die Saison ist ja noch lang.“ Der TuS wird auf Ebubekir Bakkal treffen, der bis zum Mai für die SG Castrop in der Bezirksliga auf Torejagd gegangen ist.

Eine vermeintlich leichte Aufgabe wartet auf das noch ungeschlagene Team des SuS Merklinde (4.). Die Mannschaft von SuS-Übungsleiter Olaf Senking gastiert in der Kreisliga A Herne/Castrop-Rauxel auf dem Sportplatz an der Gartenstraße bei der Arminia Holsterhausen (16.), die nach drei Spieltagen bereits 20 Gegentreffer kassiert und erst ein Tor erzielt hat. Die personelle Talsohle scheint der SuS überwunden zu haben. „Ich hoffe auf Entspannung“, sagte Merklindes Trainer Olaf Senking zuletzt. Die Rot-Sperre gegen Alexander Schudmann ist abgelaufen. Zudem hoffe er auf zwei Urlaubsrückkehrer. Senking: „Ohne A-Jugend und zweite Mannschaft ist es personell manchmal nicht leicht.“

Der von Jimmy Thimm trainierte FC Frohlinde II (7.), der einen ordentlichen Saisonstart hingelegt hat, empfängt ab 13 Uhr den VfB Börnig (12.) an der Brandheide. „Mit Marokko Herne und Merklinde haben wir jetzt zwei dicke Bretter weg“, sagte Thimm. Auch gegen Börnig sei es wichtig, die Zahl der Gegentreffer niedrig zu halten. Bislang hat die FCF-Reserve erst einen kassiert. „In der alten Saison waren es im Schnitt noch drei Gegentore pro Spiel“, so Thimm.

Mit breiter Brust kann der FC Castrop-Rauxel (11.) im Kreisliga A-Spiel des Tages dieser Zeitung ab 15 Uhr gegen den Bezirksliga-Absteiger und Tabellennachbarn SV Fortuna Herne (10.) antreten. Nach dem ersten Sieg der jungen Vereinsgeschichte in Kreisliga-Oberhaus am vergangenen Sonntag (3:2 bei TSK Herne) will die Elf von FC-Trainer Robert Ayensu-Ayisi nachlegen.

Ohne Sieg steht die Arminia Ickern (14.) da, für die es ab 13 Uhr auf dem Sportplatz an der Reichstraße beim DSC Wanne II (9.) die nächste Chance gibt, dies zu ändern. Ickerns Trainer Sebastian Janas betonte unter der Woche, dass er sein Team „nicht im Abstiegskampf“ sehe.

Im Kreisliga B-Spiel des Tages dieser Zeitung muss sich der VfB Habinghorst am Sonntag auswärts ab 15 Uhr einem Angriff auf seine Tabellenführung erwehren. Das Team des derzeit verletzten VfB-Spielertrainers Marc Olschewski ist im Gänsebusch Gast des Stadtteil-Rivalen Victoria Habinghorst. Olschewski sagte am Freitag: „Das ist das schwerste Spiel der kommenden Wochen.“ Der Coach muss seine Start-Elf wohl ohne Goalgetter Dennis Both und Lukas Balassas (beide verletzt) planen.

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