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Für Olfener wäre mehr drin gewesen

Leichathletik

OLFEN Mit der Erkenntnis, in ihren Disziplinen zu den jeweils 20 besten deutschen Leichtathleten zu gehören, kehrten das Team des SuS Olfen von den deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm nach Hause zurück. Dabei verhinderte aber auch Pech noch bessere Leistungen und Platzierungen.

09.08.2010
Für Olfener wäre mehr drin gewesen

Felix Fischer.

Besonders am ersten Tag der Titelkämpfe regnete es im Ulmer Donaustadion durchgehend wie aus Kübeln. Unter diesen Umständen durfte Jan Stiller bei der männlichen B-Jugend über 400m Hürden mit seinem 18. Platz zufrieden sein. Seine Zeit von 59,44 sec, die zwei Sekunden unter seiner Bestzeit lag, war dabei zweitrangig. Im strömenden Regen flossen auch die Träume von Felix Fischer über 400m Hürden der männlichen A-Jugend weg, als er im Vorlauf auf ansprechende 55,20 sec kam, die aber "nur" für das B-Finale reichten. "Das A-Finale wäre sogar möglich gewesen, doch das Niveau war im Vergleich zum Vorjahr auch deutlich höher", bilanzierte Trainer Bernhard Bußmann.Fischer verlor seinen Humor nicht

24 Stunden später brillierte Felix Fischer dann im B-Finale zunächst auf den ersten 200m, war auf dem besten Wege, seine Bestzeit von 54,57 sec deutlich zu verbessern und lag sogar deutlich in Führung. An der sechsten Hürde fädelte er jedoch ein, so dass er böse stürzte und das Rennen aufgeben musste. Am Ende blieb damit Rang 15 bei diesen Titelkämpfen. "Vielleicht wollte ich einfach zu viel", räumte ein zunächst zerknirschter Felix Fischer ein. Doch seinen Humor hatte er nicht verloren: "Wenn ich angekommen wäre, wäre ich vor der Staffel auch kaputter gewesen." Zu allem Überfluss zog sich Felix Fischer aber bei dem Sturz eine Fersenprellung mit Bluterguss zu, die den Start der SuS-Staffel über 4x100m am letzten Tag in Frage stellte. Doch nach ärztlicher Behandlung biss Felix Fischer die Zähne zusammen.

Gemeinsam mit Max Drews, der als Startläufer noch unter den Folgen einer Zerrung litt, aber dennoch stark anlief, Jan Stiller mit einem guten Kurvenlauf und Schlussläufer Cederic Ruwe, der auf der Zielgeraden nochmals beherzt an die führenden Staffeln ranlief, zeigte Fischer dann vorbildlichen Einsatz. Im Konzert der Großen Das SuS-Quartett erreichte mit guten Wechseln mit 43,71 sec im Vorlauf seine zweitschnellste Zeit überhaupt und blieb nur knapp hinter der bisherigen Bestleistung von 43,43 sec zurück. Am Ende bedeutete dieses Rang 22 unter den besten Staffeln in Deutschland. "Mit zwei angeschlagenen Aktiven eine solche Zeit zu laufen, verdient schon besondere Anerkennung", resümierte Bußmann.

Am Ende waren die jugendlichen SuSler nach vier ereignisreichen Tagen zufrieden, sich im Konzert der Großen bei diesen Titelkämpfen gut dargestellt zu haben. Jetzt haben sie sich erst einmal zwei Wochen Ferien redlich verdient, bevor zum Ausklang der Saison noch die Kreismeisterschaften in Olfen anstehen.

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