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Für den SV Herbern zählt nur das Weiterkommen im Kreispokal

Fußball-Landesliga

Der SV Herbern trifft im Pokal auf SW Havixbeck. Obwohl sich Holger Möllers gegen die Begrifflichkeit wehrt, ist es eine Pflichtaufgabe.

Herbern

, 03.09.2018
Für den SV Herbern zählt nur das Weiterkommen im Kreispokal

Holger Möllers wird gegen den B-Ligisten SW Havixbeck die Rotationsmaschine anwerfen. © Helga Felgenträger

Während andere Mannschaften den Kreispokal unverhohlen als lästige Pflicht bezeichnen, nimmt Fußball-Landesligist SV Herbern seine Aufgabe am Dienstagabend beim B-Ligisten SW Havixbeck „in aller Ernsthaftigkeit“ an – so zumindest die Aussage von Trainer Holger Möllers. Dennoch kündigte er bereits an, Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance geben zu wollen.

Kreispokal Münster, 2. Runde

SW Havixbeck – SV Herbern

„Es ist eine gute Möglichkeit, sich zu präsentieren. Die, die zuletzt hinten dran waren, werden sich aber voll ins Zeug legen“, sagte Holger Möllers. Eine Startelf-Garantie sprach er namentlich Simon Mors, Jannik Närdemann, Luis Krampe, Görkem Cangül, Kilian Höring und Patrick Sobbe aus. Letzteren lobte Möllers explizit für seinen Auftritt als Einwechselspieler gegen Westfalia Gemen: „Er hat das richtig gut gemacht. Offensiv hat er Impulse gesetzt und hinten war er giftig in den Zweikämpfen.“

Dass Sobbe sich mit dem 2:3-Anschlusstreffer auch noch in die Torschützenliste eintragen durfte, krönte sein bisher bestes Spiel für die erste Mannschaft. Zwangsläufig wird die ein oder andere Stammkraft eine Pause erhalten. Neben dem Brasilianer Whitson, der nach seiner vermeintlichen Tätlichkeit gegen Gemen zwei Pflichtspiele zuschauen muss, werden auch Oscar Cabrera und Fabian Vogt zunächst auf der Bank platz nehmen. Auch Marcel Scholtysik wir wohl pausieren. „Man hat gesehen, dass sie körperlich am Limit sind“, erklärte Möllers die Maßnahme. Keine Sorge hat der Coach hingegen, dass die Herberner sich in der Defensive erneut so anfällig zeigen wie in der sonntägigen ersten Halbzeit, wo vor allem lange Bälle für Chaos sorgten. „Wir waren einfach nicht wach. Man hat schon beim Warmmachen gemerkt, dass die körperliche und geistige Frische fehlt. Daraus haben wir gelernt“, so Möllers.

Positives gibt es auch aus dem Herberner Lazarett zu vermelden. Sebastian Schütte, der mit einer leichten Gehirnerschütterung einige Tage aussetzen musste, könnte schon Dienstag wieder zum Kader gehören. Kapitän Philipp Dubicki, in den vergangenen Spielen schmerzlich vermisst, wird am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Anpfiff: Dienstag, 19.30 Uhr, Althoffsweg 41, Havixbeck