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Für den VfL wird es langsam Zeit zu punkten

Fußball-Landesliga 2

Wenn man gegen zwei ambitionierte Mannschaften zum Saisonstart verloren hat, ist das sicher noch kein Anlass in Panik auszubrechen. Trotzdem: Langsam wird es Zeit für den VfL Schwerte zu punkten. Nächste Gelegenheit bietet sich am Sonntag um 15 Uhr, beim TuS Plettenberg.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 27.08.2010
Für den VfL wird es langsam Zeit zu punkten

Serkan Arslan, VfL Schwerte.

Und die Voraussetzungen für die Blau-Weißen könnten kaum besser sein, denn der Gastgeber hat ebenso wie der VfL noch keinen Zähler geholt. Mehr noch: Kein einziges Tor haben die Plettenberger in den Spielen gegen Schmallenberg und in Menden (jeweils 0:2) zu Stande gebracht. Die wahren Offensivkünstler sind die Schwerter aber ebenfalls nicht, wie auch Trainer Rüdiger Kürschners zugibt: "Vorne drückt der Schuh, was aber natürlich auch mit den Verletzten zu tun hat", sagt der Trainer. Auf Welf Wemmer muss er nach dessen Augen-OP noch mehrere Wochen verzichten, Daniel Benda ist Rekonvaleszent, Serkan Arslan soll seine Knieverletzung erstmal komplett auskurieren und Mehmet Aslan (Bänderdehnung) hat diese Woche nur Lauftraining absolviert und kommt allenfalls für die Bank in Frage - allesamt Offensivkräfte.

Doch die gesunden Spieler hätten "sehr, sehr engagiert trainiert", freut sich Kürschners - keine Spur davon, dass die unglückliche Last-Minute-Niederlage gegen Weißtal aufs blau-weiße Gemüt geschlagen hat. So ist Kürschners dann doch einigermaßen optimistisch, "dass wir etwas Zählbares mitnehmen" vom Trip aus dem Sauerland, zumal die anderen Mannschaftsteile dem Coach kaum Kopfzerbrechen bereiten. "Hinten und im Mittelfeld sind wir stabil", weiß Kürschners und bezieht damit ausdrücklich die Torhüterposition mit ein. Stammkeeper Limberg fehlt zwar wegen seiner Hochzeitsreise noch die nächsten beiden Spiele, doch den jungen Kai Knies hält Kürschners für stark und vor allem für ehrgeizig genug, der Mannschaft ein Rückhalt zu sein - der unglücklichen Figur zum Trotz, die er bei zwei Weißtaler Toren machte.

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