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Für die SK Castrop-Rauxel zählt nur der Klassenerhalt

Sportkegeln

Klassenerhalt - das gleiche Ziel wie im Vorjahr. Die Sportkegler Castrop-Rauxel haben sich abermals den Verbleib in der NRW-Liga auf die Fahnen geschrieben. Alles andere wäre sicher utopisch.

CASTROP-RAUXEL

von Von Mirko Kuhn

, 26.08.2010

Denn die Vorzeichen vor dem Saisonstart am Samstag, 4. September, bei den SK Hürth (vormals KV Hürth-Erftstadt) stehen alles andere als gut. So galt bis vor wenigen Wochen noch die Saisonplanung der Westfalen-Süd-Liga, entsprechend wenig attraktiv war das Team für etwaige Neuzugänge aus der Umgebung. Als dann die frohe Kunde des NRW-Ligaverbleibs die Runde machte - Auslöser war der Rückzug des KSK Eschweiler aus der NRW-Liga - näherte sich die Wechselperiode bereits dem Ende. So gehen die Castrop-Rauxeler mit der bekannt dünnen Spielerdecke ohne Neuverpflichtung ins Rennen. Schon in der vergangenen Saison führte dies zu Problemen. Denn den guten Resultaten der Top-Ten-Spieler Uli Eudenbach und Joachim Müller konnte nicht immer das gesamte Team folgen. Gerade die „Nachrücker“ Waldemar Haß und Christian Walther konnten auf NRW-Liga-Niveau nicht immer mithalten, zudem lässt die Schulter von Jörg Kappel ein Comeback unwahrscheinlich erscheinen.

Da mag es wenig nützen, dass nach dem Aus der KV Gütersloh-Rheda und dem zweiten Rückzug binnen weniger Wochen möglicherweise in der laufenden Spielzeit nur eines von neun Teams absteigt. Denn die Tendenz der beiden vergangenen Spielzeiten zeigt für die Sportkegler nach unten: Platz acht mit fünf negativen Bilanzpunkten im ersten Jahr folgte Platz neun mit minus acht Zählern in Saison Nummer zwei. Zudem haben die Aufsteiger aus Siegen (TG Friesen Geisweid) und Bielefeld dem SK-Sextett bereits im WKV-Pokalfinale vor knapp zwei Monaten das Nachsehen gegeben. Auch die Ligakonstellation spricht gegen die Sportkegler: Denn eine schwächelnde Zweitvertretung wie in den Vorjahren die Reserveteams von Union Gelsenkirchen oder den SK Wattenscheid sucht man in der kommenden Saison vergeblich.

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