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Fußball: Dramatik beim BVB - aus 0:2 wird 2:2

BRAMBAUER Pure Dramatik erlebten fast 1000 Fans am Samstagabend in der Glückauf-Arena. Gastgeber BV Brambauer drehte dabei noch einen 0:2-Pausenrückstand in ein am Ende hoch verdientes 2:2 gegen den bärenstarken Aufsteiger aus Dortmund-Aplerbeck um.

von Von Bernd Janning

, 16.08.2008

Dieser schockte in der 34. Minute die Schwarz-Weiß-Roten. Endlich hatte einer seiner Angriffe über die schwache rechte BVB-Seite Erfolg. Moreira schickte von der Seite einen Ball vor das Tor von Robert Botta. Dieser wurde immer länger und flatterte am Keeper und den Kopfball bereiten Spielertrainer Wolf zum 1:0 ins Netz. Wolf besorgte dann das 2:0 selbst. Der Coach hatte noch den dritten Treffer auf dem Fuß. Doch das wäre zu viel des Guten gewesen. BVB-Trainer Dirk Bördeling reagierte, brachte mit Dennis Stolzenhoff eine weitere Offensivkraft, dann mit dem jungen Patrick Klinger eine weitere. Der BVB machte Druck und wurde belohnt. Alttorjäger und Vorbereiter Thorsten Nitsche, derzeit nicht vom Schussglück verfolgt, verkürzte (73.) auf 1:2. Als Buchwald fünf Minuten später im Strafraum Klinger von den Beinen holte, setzte Mannschaftsführer Michael Häming den fälligen Elfmeter zum Ausgleich in die Maschen.

 Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem der BVB nur von der Optik her Sieger blieb. Als der Ex-LSVer Weies, schon mit Gelb belastet, den ebenfalls eingewechselten Dominik Hanke foulte, forderten die Fans vergeblich einen Platzverweis. Als in der Schlussphase Sievers auch noch Klinger fällte, blieb auch der Ruf nach Rot wegen Fouls als Letzter Mann unerhört. Es gab nur einen Freistoss, den Nitsche über das Tor strich. Bei der allerletzten Möglichkeit verpasste Klinger ein Zuspiel von Stolzenhoff. Brambauer war über weite Phasen der ersten Halbzeit die Mannschaft mit den klareren Chancen. Doch wieder einmal stellte der BVB unter Beweis, dass er auch "Chancentod" genannt wird. Felix Backszat (18.) traf im Nachschuss nur Nitsche. Ferhar Kara donnerte zweimal nach Zuspiel von David Sawatzki (19., 23.) die Kugel drüber oder Schlussmann Boldt in die Arme.

Häming (25.) versuchte sich aus der zweiten Reihe. Und mehr Pech als Nitsche kann kaum ein Torjäger haben (27.) Nach Zuspiel von Retzlaff, der das Spiel als klassischer Libero begann, traf er den Innenpfosten, von dem der Ball wieder ins Feld sprang.

BVB: Robert Botta - Daniel Schaffer (70. Patrick Klinger), Dennis Köse, Elvedin Joldic, Philipp Rosenkranz (42. Dennis Stolzenhoff), David Sawatzki, Tobias Retzlaff, Felix Backszat, Thorsten Nitsche, Michael Häming, Ferhat Kara(46. Dominik Hanke) - Trainer: Dirk Bördeling ASC: Christian Boldt - Dennis Hense, Daniel Weies, Dominik Buchwald, Mischa Mihajlovic, Danny Woidtke (67. Philipp Mihajlovic), Rafik Halim, Frederic Nolte, (84. Patrick Sievers), Luis-Miguel Moreira (75. Christian Kinder), Giovanni Schiattarella, Hannes Wolf - Spielertrainer. Hannes Wolf Tore: 0:1 Moreira (34.), 0:2 Wolf (41.), 1:2 Nitsche (73.), 2:2 Häming (78./Foulelfmeter) - SR:Christoph Dastig (Coesfeld) - Zuschauer: 884 zahlende

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