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Fußball: GW Selm schlägt SuS Olfen mit 2:0

SELM Unterschiedlicher hätten die Szenen nach Schlusspiff des Duells der „Jungen Wilden“ nicht sein können. Während GW-Trainer Egbert Hillmeister mit seiner Mannschaft feierte, berief sein Gegenüber Wolfgang Rödiger seine Mannschaft zum ersten Krisengespräch in den Mittelkreis.

von Von Malte Woesmann

, 31.08.2008

Kreisliga A GW Selm - SuS Olfen 2:0 (1:0) - Was sich in den vorhergehenden 90 Minuten auf dem Rasen abspielte, konnte auch wirklich nicht nach Rödigers Geschmack sein. Zu pomadig spielten die Olfener und bekamen von starken Selmer die Grenzen aufgezeigt. Mit Pressing im Mittelfeld ließen die Hausherren die Gäste aus Olfen nicht ins Spiel kommen und siegten so schlussendlich verdient mit 2:0. Es war zwar kein Spiel für Fußballfeinschmecker, was die ca. 80 Zuschauer im Selmer Stadion geboten bekamen. Taktik bestimmte den Spielverlauf und taktisch bewiesen die Selmer Jungen Wilden schon eine erschreckend hohe Abgeklärtheit. Da wurde im Raum verschoben, der Gegner gedoppelt und das Spiel bei Ballbesitz schnell gemacht. All das, was eigentlich den SuS Olfen ausmacht, doch dieser fand überhaupt nicht ins Spiel. Voßschmidt mit erstem Ausrufezeichen Das erste Ausrufezeichen setzte GW-Stürmer Christian Voßschmidt bereits nach fünf Minuten. Sein Schuss aus 20 Metern landete jedoch nur auf der Latte. Besser klappte es in der 26. Minute. Nach einer Ecke kam der Ball zum freistehenden Karsten Menker, der aus dem Hinterhalt abzog und in die lange Ecke traf. Unhaltbar schien dieser Ball aber nicht gewesen zu sein für SuS-Keeper Björn Bruch. Die Hillmeister-Elf setzte die Gäste weiter unter Druck und hätte nach Voßschmidts Solo bereits frühzeitig mit 2:0 in Führung gehen können. „Popsis“ Schuss ging jedoch knapp am Olfener Kasten vorbei.Olfens Bobrow abgemeldet Nach dem Seitenwechsel hatte der SuS zwar mehr Ballbesitz, Gefahr entwickelten die Steverstädter jedoch nur nach Standardsituationen. So prüfte Tobias Bobrow, der ansonsten völlig abgemeldet war, in der 76. Minute Sebastian Achtstetter im Selmer Kasten. Achtstetter parierte den Hammer von Bobrow aber genauso wie den Nachschuss von Christian Brüse glänzend. Auch beim Freistoß von Lars Kütemann war er auf dem Posten und fischte den Ball aus dem unteren rechten Eck. Mit dem 2:0 in der 72. Minute war dann die Vorentscheidung gefallen. Nach einem weiten Freistoß von Mario Pongrac pennte die gesamte Olfener Abwehr inklusive Torwart und der von hinten hereinsprintende Phillip Wöstmann brauchte nur noch einzunicken. Mit dieser Leistung dürften die Selmer auch am kommenden Mittwoch (3. September), wenn sie im Pokalhalbfinale auf den SV Herbern treffen, nicht chancenlos sein. TEAMS UND TOREGW Selm:Achtstetter - Menker, Stock, Lebsack, Suer (75. Kämper), Hillmeister (84. Budde), Kemmann, Pongrac, Wöstmann, Nückel (78. Quante), Voßschmidt. SuS Olfen:Bruch - Schrey (46. Prott), Kütemann, Brüse, Hülk (63. Koslowski), Koester, Radke, Achtenberg, Böttcher, Pohlmann, Bobrow.Tore: 1:0 Menker (26.), 2:0 Wöstmann (72.).

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