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Fußball: Schwerin mit gutem Saisonauftakt

CASTROP-RAUXEL Als „guten Auftakt, nicht mehr und nicht weniger“ bezeichnet Helmut Schulz, Trainer des Fußball-Landesligisten Spvg Schwerin den 2:1-Sieg gegen den VfB Günnigfeld zum Saisonstart am heimischen Grafweg.

von Marc Stommer

, 18.08.2008
Fußball: Schwerin mit gutem Saisonauftakt

Am Ende waren es drei verdiente Punkte, auch wenn die Blau-Gelben einem unglücklichen Pausenrückstand hinterher laufen mussten. „Wir waren 90 Minuten Ton angebend“, bescheinigt Schulz seiner Mannschaft ein gutes Spiel. „Klar hört sich das ein bisschen nach Glück an, wenn das 2:1 erst kurz vor Schluss fällt, aber wir hatten vorher schon drei, vier Latten- und Pfostentreffer und hätten das Spiel schon eher entscheiden können.“ Gegen Günnigfeld habe man nicht unbedingt mit drei Punkten rechnen können, aber: „Entweder kann sich der Gast in den nächsten Spielen noch steigern oder wir waren tatsächlich so gut, dass sie sich nicht besser entfalten konnten“, meint Schulz. Jedenfalls werde diese Leistung seine Elf einen Schritt weiter bringen.

„Ich sehe uns jetzt nicht sofort unter den besten Fünf, aber wir nähern uns langsam daran an, eine klasse Mannschaft zu werden“, so der Trainer. Besonders hervorheben wollte er niemanden: „Es haben alle sehr gut gespielt“, verteilt er ein kollektives Lob. Einzig zu Libero Ender Baspinar ließ sich Schulz noch etwas entlocken: „Er steigert sich immer mehr, hat jetzt schon die Kraft, um sich auch ins Spiel nach vorne einzuschalten. Er stabilisiert hinten die Abwehr und macht Druck in die Spitzen. Genau da will ich ihn hin haben.“

Mit seiner Routine sei Baspinar auch wichtig für die junge Innenverteidigung mit den beiden Firch-Brüdern. „Unsere beiden Manndecker profitieren stark von Baspinars Erfahrung“, freut sich Schulz. Mit Ioannis Tsotoulidis hat ein Neuzugang schon seinen Platz im Team endgültig gefunden. Schulz: „Er spielt im Sturm, ist aber auch direkt hinter den Spitzen effektiv.“ Von Michel Fink fordert der Trainer im linken offensiven Mittelfeld dagegen mehr Konstanz: „Er hat das Potenzial, um dominant auftreten zu können. Das ruft er aber noch nicht in jedem Spiel ab.“

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