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Fußball: VfL Schwerte verliert 0:2 in Recklinghausen

SCHWERTE Der VfL Schwerte hat seine späte Partie beim FC 96 Recklinghausen durch zwei späte Gegentore (85. und 87. Minute) mit 0:2 verloren. Dennoch zeigte die Mannschaft großen Kampf - nur blieb der Lohn aus.

von Von Jörg Krause

, 24.08.2008

Kämpferisch war dem VfL Schwerte im Stadion Hohenhorst absolut kein Vorwurf zu machen. Kein Zweifel - der FC 96 Recklinghausen gehört zu den Titelanwärtern in der Westfalenliga.

Die letzte halbe Stunde mussten die Blau-Weißen sogar in Unterzahl spielen, da Bekir Kilabaz nach einer Stunde die Ampelkarte sah. Ausgerechnet in einer Phase, als die Partie völlig offen war.

Starker Beginn des FC Recklinghausen hatte stark begonnen und den VfL unter Druck gesetzt. Immer wieder war es Torwart Limberg, der sein Team im Spiel hielt. Da parierte er den Kopfball von Kaup oder rettete gegen Eisen, als die Schwerter vergeblich auf Abseits spielten.

Pech allerdings, als sich Arslan gegen Kaup durchsetzte, dann aber das Anspiel auf Flamme misslang (19.). Nur eine Minute später musste Sprenger nach einem Zweikampf bereits verletzt raus.

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild: Die Gastgeber drängten - der VfL hielt dagegen. Dann drang Eisenkopf in den Strafraum ein, Kozole rutschte aus, aber der Außenpfosten rettete (54.).

Kilabaz muss vom Platz Die Schwerter hielten das 0:0 und konnten sich gerade etwas befreien, als Kilabaz Eisenkopf in die Hacken lief und vom Platz musste. Nun bliesen die Gastgeber erneut zur Attacke. Aber Limberg war zunächst nicht zu bezwingen. Er parierte gegen Oepping und bewahrte auch Dos Santos vor einem unglücklichen Eigentor. Dann köpfte Tost sogar eine Flanke von Hass an die eigene Latte. Und als Brenner eine Flanke von Simon direkt nahm, holte Limberg den Ball noch aus dem Winkel.

Der VfL lieferte einen großen Kampf und war nur fünf Minuten vom Remis entfernt, als Recklinghausen doch noch jubeln durfte. Erneut konnte Limberg gegen Eisenkopf aus kürzester Entfernung parieren, doch dann konnte Brenner abstauben.

Kneuper brachte mit Kunze noch einen Stürmer, doch Recklinghausen konterte: Simon nagelte den Ball in den Winkel - die Partie war gelaufen. Nicht gut zu sprechen war der VfL-Trainer allerdings auf den Unparteiischen und auf die Stadt Recklinghausen: "Auf diesem Platz hätte nie gespielt werden dürfen."