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Fußballteams des WSC stellten sich vor - volles Haus im Stadtstadion

WERNE Wenn es noch irgendeiner Antwort auf die Frage bedurfte, ob der Werner SC ein Fußballverein sei, dann wurde sie am Samstag gegeben. Die Fußballabteilung, die in dem Großverein Werner SC mit seinen 2000 Mitgliedern bei weitem nicht die größte ist, demonstrierte am Samstag eindrucksvoll, dass sie immer noch im Mittelpunkt des Interesses steht.

von Von Heinz Overmann

, 10.08.2008
Fußballteams des WSC stellten sich vor - volles Haus im Stadtstadion

Viele Jugendkicker des Werner SC wie diese Gruppe blieben noch lange im Stadtstadion, um nach der offiziellen Vorstellung noch unter sich zu bleiben.

Da ist zweitrangig, dass keine WSC-Mannschaft auf überkreislicher Ebene vertreten ist. Beim WSC-Tag am Samstag kamen an die tausend Besucher ins Stadtstadion an der Freiherr-vom-Steinstraße, um die Vorstellung der Mannschaften zu erleben. Von den Altherren bis zu den Minis zeigten sich die Teams, die sich dann in kleinen Trainigsspielchen auch sportlich präsentierten. Volles Haus im Stadtstadion, obwohl sich die A-Junioren in einem Trainingslager in Cuuxhaven befanden und ein Teil der Mädchen in Hamm spielte.

Über 400 machten mit

"Wir haben alleine 400 Spieler hier gehabt", freute sich Thomas Overmann über den gelungenen Tag, der seiner Meinung nach auch noch aus einem anderen Grund wichtig war. "Da haben sich Leute kennengelernt. Was, du bist auch im Werner SC" - solche Reaktionen hatte der sportliche Leiter beobachtet.

Für den Vorstand war es wichtig zu zeigen, wie viele Menschen die Fußballabteilung mobilisieren kann. "Wir wollen ein Wir-Gefühl entwickeln", so Thomas Overmann. So macht sich auch bezahlt, dass die erste Mannschaft zum großen Teil mit eigenen Spielern besetzt ist und selbst Trainer Andreas Zinke ein Mann aus den eigenen Reihen ist. So wird die Mannschaft inzwischen bei Auswärtsspielen von zahlreichen WSC-Fans begleitet.

"Raus aus der Kreisliga!"

Die sportlichen Ziele unterstrich Zinke noch einmal. "Wir wollen mit den Senioren und der Jugend mittelfristig raus aus der Kreisliga." Auch Vorsitzender Arnold Vogt hat noch Wünsche. "Wir brauchen eine Heimal, wir wollen wissen, wo wir hingehören, werden aber nicht betteln, aber wir sind es, die Kinder von der Straße oder vom Internet wegholen." Damit sprach der Fußballchef des Werner die ungewisse Zukunft des Stadtstadions an.

Im Vorstand gibt es zwei neue Gruppierungen. "Das ist der Älestenrat, der von Hubert Schwichtenhövel betreut wird, sowie ein Wirtschaftsrat, der den Verein in finanziellen Angelegenheiten berät.

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